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Die Offseason der Nets: Das wilde Spielmacher-Experiment in Brooklyn

kicker

Brooklyn Nets: Was wurde in der Offseason gemacht?

Kaum ein Stein blieb in Brooklyn auf dem anderen, die Nets waren im Sommer die Abladestation von ungünstigen Verträgen und das ließen sich die New Yorker in Form von Draft-Picks kosten. Zuvor hatten die Nets schon im Draft 2025 überraschend alle ihre fünf Erstrundenpicks (das gab es noch nie!) verwendet und damit in Ben Saraf, Nolan Traore und Egor Demin gleich drei Spielmacher gebraucht.

Veteranen gibt es dagegen kaum. Michael Porter Jr., Haywood Highsmith und Terance Mann sind die einzigen Spieler, die älter als 26 Jahre alt sind. Eine Zukunft haben sie alle vermutlich nicht. Das galt auch für die zahlreichen Abgänge. Johnson wurde für Porter nach Denver getradet, D’Angelo Russell wählte als Free Agent lieber eine kleine Rolle bei den Dallas Mavericks. Zahlreiche andere Akteure, die keinen neuen Vertrag erhielten, haben derzeit keinen Platz in der NBA.

Bei Cam Thomas ist die Gemengelage ein bisschen anders. Er hatte als Restricted Free Agent eine schlechte Verhandlungsposition, stattdessen unterschrieb er tatsächlich die Qualifying Offer über sechs Millionen Dollar. So stehen womöglich 2026 die Zeichen auf Abschied.

Oder sehen die Nets Thomas doch als mögliche Säule für spätere Teams? Derzeit ist Thomas zumindest ein Spieler, den die Fans lieben, der aber auch der Franchise nicht Spiele am Fließband gewinnt. Es geht zunächst nicht um Siege und Niederlagen, sondern darum, sich bestmöglich für die Zukunft aufzustellen.

Brooklyn Nets: Zu- und Abgänge

Zugänge: Michael Porter Jr. (Nuggets), Terance Mann, Kobe Bufkin (beide Hawks), Egor Demin, Nolan Traore, Ben Saraf, Danny Wolf, Drake Powell (alle Draft), Haywood Highsmith (Heat)

Abgänge: Cam Johnson (Nuggets), D’Angelo Russell (Mavericks), De’Anthony Melton (Warriors), Dariq Whitehead, Trendon Watford (Sixers), Keon Johnson, Drew Timme, Maxwell Lewis

Brooklyn Nets: Alle Spieler, Verträge und Gehälter

Brooklyn Nets: Was ist die Ausrichtung der Franchise?

Brooklyn wartet auf seinen nächsten Star. Ob einer der neu Gedrafteten das ist? Das ist anzuzweifeln. Die Nets werfen im Moment vieles an die Wand und schauen dann, was kleben bleibt. Womöglich lässt es sich auch so erklären, dass Brooklyn nur Spieler draftete, die ihre Stärken mit dem Ball in der Hand haben.

Die Nets wollen geduldig sein, sie haben durch die Trades von Kevin Durant, James Harden, Kyrie Irving, Mikal Bridges und nun auch Cameron Johnson satte 13 Erstrundenpicks in der Hinterhand, um in aller Ruhe wieder ein schlagfertiges Team aufzustellen. Insbesondere die Picks aus Phoenix könnten sich in der Zukunft als wertvoll entpuppen.

Brooklyn Nets: Wo liegen die Schwachstellen?

Die dürften in allen Mannschaftsteilen zu finden sein. Außer Cam Thomas, der vor allem seinen eigenen Wurf sucht, fehlt im kompletten Backcourt die Erfahrung. Brooklyn wird wild, aber auch sehr fehlerbehaftet spielen, denn gerade auf der Eins braucht es eine ordnende Hand und dies sind zumeist selbst hohe Lottery-Picks in ihrem ersten Jahr nicht.

Überhaupt wird es für Coach Jordi Fernandez eine Herkulesaufgabe, all den jungen Guards genügend Spielzeit einzuräumen. Dazu wird man sehen, wie motiviert zum Beispiel ein Porter Jr. ist. Alles andere ist müßig aufzuzählen, da man Brooklyn selbst erst einmal schauen möchte, was eigentlich schon zur Verfügung steht.

Brooklyn Nets: Prognose

Die Nets werden viele Spiele verlieren - sehr viele Spiele. Spieler wie Mann oder Porter Jr. sind nur da, damit sie bis zur Trade Deadline wieder getradet werden können. Die Youngster werden sich ausprobieren, sie dürfen Fehler machen und lernen.

Brooklyn wird zu den schlechtesten Teams der Liga zählen, womöglich sind sie auf dem Papier sogar das Schlechteste in der kompletten NBA. Gut möglich, dass am Ende nicht einmal 20 Siege zu Buche stehen.

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