Das junge OKC-Trio hatte die Thunder Anfang der 2010er nach einer jahrelangen Durststrecke nicht nur zurück in die Playoffs geführt, sondern 2012 auch in die NBA Finals. Nachdem man hier an den Miami Heat in fünf Spielen scheiterte, ging Kevin Durant natürlicherweise davon aus, dass man eine erneute Chance bekommen würde. Dem war allerdings nicht so.
Nach den gescheiterten Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung von James Harden tradete OKC den Guard im Sommer 2012 zu den Houston Rockets. "Es ging nicht um viel Geld", erklärt Harden nun in der Netflix-Serie Starting Five. "Es ging nur um ein paar Millionen Dollar."
Doch die Konsequenzen sollten weitreichend sein. OKC erreichte in der neuen Konstellation nie wieder die Finals. "Ich war extrem wütend", erinnert sich auch Kevin Durant im Netflix-Original. "Ich erhielt den Anruf und dann war da erstmal ein großer Verlust. Das sind meine Jungs. Ich dachte: Seht ihr nicht, was wir die letzten drei Jahre getan haben? Ich meinte: 'Wir werden den Titel nächstes Jahr gewinnen!' Es hat mich verletzt. Ich war wirklich traurig."
Wut rief in Durant auch die Reaktionen anderer Spieler ligaweit hervor, die Harden zum Trade gratulierten. "Ich dachte mir, haltet euern Mund. Ihr hattet einfach nur verdammt nochmal Angst. Ihr wusstet ganz genau, dass wir auf dem Weg waren." Harden pflichtete ihm bei.
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