Spanien musste am Dienstagabend in Riga eine weitere bittere Niederlage einstecken. Mit 63:67 unterlag das Team von Sergio Scariolo Italien, das sich damit bereits für die Runde der letzten 16 qualifizierte. Für Spanien dagegen ist die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel kompliziert: Ein Sieg gegen Griechenland könnte je nach Parallelresultat sogar Platz zwei bringen, bei einer Niederlage droht das Aus. Nur wenn sowohl Georgien als auch Griechenland gewinnen, wäre Spanien trotz Niederlage noch als Vierter dabei.
Trainer Sergio Scariolo wollte nach der Partie jedoch nicht den Kopf hängen lassen: "Es war ein sehr knappes Spiel, vielleicht hat am Ende ihre Erfahrung den Unterschied gemacht. Das ist kein Spiel, um deprimiert zu sein, sondern eines, auf dem wir aufbauen können. Wir haben gegen ein starkes Team gekämpft und waren nur wenige Details vom Sieg entfernt." In einer weiteren Analyse hob er hervor, dass einzelne Schlüsselszenen den Unterschied ausgemacht hätten: "Vielleicht war es ein Rebound, vielleicht der wichtige Dreier von Procida in der Ecke - das sind die Momente, in denen ihre Erfahrung zu sehen war. Trotzdem haben wir gekämpft, Fehler gemacht, aber auch viel Positives gezeigt."
In Bezug auf das kommende Spiel mit Final-Charakter gegen Griechenland blieb der Coach nüchtern: ‚Darüber reden wir morgen, das ist kein Thema für heute.
Auch Forward Santi Aldama sprach offen über die Enttäuschung: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber es hat nicht gereicht. Wir haben Würfe genommen, die wir normalerweise treffen, aber diesmal nicht verwandelt. Jetzt müssen wir gegen Griechenland rausgehen und alles geben." Direkt nach der Partie betonte er außerdem, wie schwer die Niederlage zu verdauen sei: "Es ist hart, das in fünf Minuten zu verdauen, weil wir gerade erst verloren haben. Ich denke, wir haben insgesamt einen ordentlichen Job gemacht. Aber gegen Griechenland müssen wir alles investieren, als wäre es unser letztes Spiel."
Die Szenarien in Gruppe C
Spanien (2:2) liegt in Gruppe C aktuell auf Rang drei. Bei einer Niederlage gegen Griechenland und einem gleichzeitigen Sieg von Bosnien über Georgien wäre der Titelverteidiger ausgeschieden. Gewinnen dagegen Georgien und Griechenland, reicht es für Spanien zumindest noch zum vierten Platz.
EuroBasket 2025: Stand in den Gruppen
Jokic und Sengün im Duell der Big-Men - Showdown um den Gruppensieg