Mit 90:86 setzte sich Piräus in heimischer Halle gegen Erzrivale Panathinaikos durch und hat damit die vergangenen vier Spiele gegen die Athener für sich entschieden. Im Juni hatte man die Finalserie, die mit vielen Störgeräuschen ablief und zeitweise vor dem Abbruch stand, mit 3-1 gewonnen. Und auch diesmal wurden wieder zahlreiche Nebenkriegsschauplätze eröffnet.
Pana-Coach Ergin Ataman hielt sich direkt nach dem Spiel zurück, veröffentlichte nun aber einige Instagram-Stories, in denen er den Ärger über einige umstrittene Pfiffe gegen sein Team freien Lauf ließ.
Zunächst war da ein Clip mit einem Drive von Pana-Guard Kostas Sloukas, was Ataman wie folgt kommentierte: "Der tragisch-komische Teil ist, dass ein Foul gegen Sloukas gepfiffen wurde und der Gegner dafür zwei Freiwürfe bekommen hat. Ja, das ist kein Witz", kommentierte der Türke. Sloukas ging zu Boden, fiel dabei aber auf das Bein seines Gegenspielers, der sich den Ball gesichert hatte.
Ataman spottet - Nunn fehlt verletzt
In der zweiten Story wird Piräus-Star Sasha Vezenkov gezeigt, wie dieser um eine gute Position unter dem Korb gegen T.J. Shorts kämpft. Dabei ging der ehemalige BBL-Star zu Boden und Vezenkov konnte zwei einfache Punkte ohne Gegenwehr erzielen.
"Hier sahen wir die Erfindung einer neuen Sportart", spottete Ataman. "Griechisch-römisches Wrestling auf einem Basketballfeld. Ein Novum in der Weltgeschichte." Gleichzeitig verspielten die Gäste auch eine zweistellige Führung aus der ersten Halbzeit, Vezenkov führte Oly mit 22 Punkte zurück ins Spiel.
Panathinaikos musste neben Nunn auch auf Marius Grigonis verzichten, dafür machte Neuzugang Shorts mit 19 Punkten sein womöglich bestes Spiel im Trikot der Grünen.