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"Europäisches Basketball-Modell ist nicht nachhaltig": Gasol fordert Reform

kicker

College in den USA finanziell attraktiver

Gasol sieht im aktuellen europäischen Basketball-Modell grundlegende Probleme - vor allem wirtschaftlicher Natur. "Der Basketball in Europa muss sich weiterentwickeln. Wirtschaftlich ist das Modell nicht nachhaltig, die Mehrheit der Teams macht Verluste", erklärte der ehemalige NBA-Star bei der Vorstellung der 21. Ausgabe seiner Pau Gasol Academy in Barcelona.

Gasol äußerte sich dabei auch zur möglichen Expansion der NBA nach Europa. Diese könnte aus seiner Sicht als Katalysator dienen, um überfällige Reformen anzustoßen. "Es wird daran gearbeitet. Ich sehe Ansätze, den europäischen Basketball zu verbessern. Es ist eine Chance für unseren Sport", so der 44-Jährige.

Besorgt zeigte sich der Spanier zudem über den zunehmenden Trend, dass junge europäische Talente vermehrt den Weg ans College in die USA suchen. Für europäische Klubs sei das ein struktureller Nachteil, da sie finanziell nicht mithalten könnten. Gasol forderte eine Entschädigungsregelung für Ausbildungsrechte - ein Thema, das laut ihm auch für den Weltverband FIBA Priorität hat.

Gasol kritisiert engen Spielplan - und lobt Spaniens EuroBasket-Bewerbung

Ein weiteres Problem sei der überladene Spielplan. "Man kann nicht einfach immer mehr Spiele hinzufügen", warnte Gasol. "Das führt am Ende zu einer Übersättigung - für Spieler, Fans und den Sport insgesamt."

Positiv äußerte er sich zur erfolgreichen Bewerbung Spaniens für die EuroBasket 2029. Das Eröffnungsspiel im Santiago Bernabeu sei ein "symbolisches und außergewöhnliches Erlebnis" - vergleichbar mit seinem eigenen Spiel im Stadion der Dallas Cowboys.

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