Flagg stark bei erstem Mavs-Sieg
Durchatmen in Dallas. Gegen die Toronto Raptors feierten die Texaner endlich den ersten Heimsieg, dabei konnte vor allem Top-Rookie Cooper Flagg überzeugen. Der 18-Jährige verbuchte 22 Punkte (8/14 FG) und vier Assists und spielte beim 13:0-Lauf der Mavs im dritten Viertel eine zentrale Rolle, als ihm unter anderem ein Poster-Dunk mit Foul gegen Sandro Mamukelashvili gelang.
Auch Anthony Davis (25, 11/14, 10 Rebounds) zeigte sich deutlich verbessert, gleiches galt für Backup-Spielmacher D’Angelo Russell (24, 8/18, 6 Assists). Die Mavs trafen 59 Prozent aus dem Feld und dominierten endlich die Zone. Die Raptors dagegen mussten die zweite Niederlage einstecken. Probleme gab es vor allem, wenn Scottie Barnes (33, 13/24, 11 Rebounds, 6 Assists) nicht auf dem Feld stand.
Spielmacher Immanuel Quickley (14, 1/7 Dreier) traf wenig, auch Jakob Pöltl (4, 8 Rebounds) machte mit fünf Fouls in 19 Minuten keine gute Figur gegen den massiven Frontcourt der Mavericks.
40 Punkte von Antetokounmpo reichen Milwaukee nicht
Das Spitzenspiel im Osten ging derweil an die Cleveland Cavaliers, obwohl sich Giannis Antetokounmpo (40 Punkte, 14 Rebounds, 9 Assists) mit allem wehrte, was er hatte. Mitte des dritten Viertels waren die Bucks noch mit 18 Punkten hinten, zwölf Minuten später glich Ryan Rollins (14, 8 Assists) per Dunk plötzlich aus (98:98). Die Cavs antworteten jedoch prompt, De’Andre Hunter, Lonzo Ball für drei und Donovan Mitchell erzielten sieben Zähler am Stück. In der Schlussphase sorgte dann Evan Mobley von der Freiwurflinie für die Entscheidung.
Die Bucks mussten auf einige Rotationsspieler wie Cole Anthony, Kyle Kuzma und Kevin Porter Jr. verzichten, bei Cleveland fehlten weiterhin Darius Garland und Max Strus. Mitchell (24) und Mobley (23) waren die fleißigsten Punktesammler der Cavs, bei den Bucks knackte noch A.J. Green die 20-Punkte-Marke.
Knicks unterliegen in Miami - Hukporti startet erneut
Die Celtics bleiben dagegen sieglos, auch 41 Punkte (12/25 FG) von Jaylen Brown sowie eine 17-Punkte-Führung in der ersten Halbzeit waren in Detroit nicht genug. Cade Cunningham (25, 8 Assists) führte die Pistons zum Sieg, dazu gefielen Jalen Duren (24, 18 Rebounds) und Ausar Thompson (21, 12 Rebounds). Bei Boston verbuchte Payton Pritchard (21, 10 Boards) ein Double-Double.
Die Knicks mussten dagegen die erste Niederlage einstecken. Lange war es in Miami eng, doch im vierten Viertel verschafften sich die Gastgeber ein Polster. Jalen Brunson (37, 14/26) führte die Gäste zwar noch einmal heran, doch ein Dreier von Andrew Wiggins (9) besorgte die Vorentscheidung zugunsten der Heat.
Für diese war Norman Powell (29) der überragende Mann, dazu verbuchte Bam Adebayo (19, 13 Rebounds) ein Double-Double. New Yorks Starting Five mit Karl-Anthony Towns (15, 18 Boards) hatte zumeist Oberwasser, doch von der Bank kam zu wenig. Ariel Hukporti startete zum zweiten Mal, blieb aber in zehn Minuten ohne Punkt (0/2 FG).
Offensiv-Feuerwerk der Hornets - Clippers- Trio überzeugt
Die Indiana Pacers hielten bei den Minnesota Timberwolves ohne gleich sechs ihrer Guards tapfer mit, ein Finger Roll von Jaden McDaniels (11, 3/13) bescherte den Wolves aber den Sieg. Anthony Edwards musste nach nur drei Minuten mit einer Oberschenkelverletzung vom Feld, dafür sprang Julius Randle (31) in die Bresche. Für die Pacers war Pascal Siakam (33, 11/24, 10 Rebounds, 8 Assists) beinahe der Alleinunterhalter.
Charlotte setzte sich in Washington durch - und erzielte dabei nach der Pause satte 88 Punkte. LaMelo Ball gelang mit 38 Punkten, 13 Rebounds und 13 Assists ein starkes Triple-Double, auch Rookie Kon Knueppel (20, 5/9 3P), Miles Bridges (22) und Collin Sexton (20) verbuchten mindestens 20 Zähler. Deutlich wurde es erst im vierten Viertel, das gewannen die Hornets mit 44:25. Bester Scorer der Wizards war C.J. McCollum mit 24 Punkten.
Die Clippers bogen gegen Portland in der zweiten Halbzeit das Spiel noch um. Verlassen konnten sich die Kalifornier auf das Trio aus Kawhi Leonard (30, 10 Rebounds), Ivica Zubac (21) und James Harden (20, 13 Assists), die im dritten Viertel alle je neun Zähler erzielten. Dort gelang L.A. mit 32:22 die Wende, John Collins steuerte 16 Punkte von der Bank bei. Bei den Blazers war Deni Avdija (23) Topscorer.
Dennis Schröder verbuchte gegen die Los Angeles Lakers ein starkes Double-Double, zum Sieg reichte es jedoch nicht, weil Austin Reaves mit 51 Punkten das beste Spiel seiner Karriere machte. Mehr dazu gibt es hier.
Am Vorabend buchten die Spurs zudem den dritten Sieg im dritten Spiel ein - auch dank der nächsten starken Leistung von Victor Wembanyama. Alle Infos gibt's hier.
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