Im Gespräch mit dem französischen Blatt L'Equipe bekräftigte der NBA-EME-Chef George Aivazoglou erneut die Ambitionen mit einer neuen internationalen Liga auf dem europäischen Markt. Wie schon im Interview mit basketball-world.news im Mai, führte er aus, dass dieser Wettbewerb halbgeöffnet sein solle.
Demnach rechne man zunächst mit 16 Mannschaft, wovon zwölf eine permanente Mitgliedschaft erhalten. Die restlichen vier Spots werden leistungsbezogen vergeben. "Wir wollen Träume und Cinderella-Geschichten wie Leicester City in der Premier League 2016."
Für die Qualifikation könnte dann ein erfolgreiches Abschneiden in einem anderen Wettbewerb dienen. "Wir wollen ein Pyramidensystem etablieren, ähnlich zur Champions League und Europa League im Fußball. Das wäre für die Leute einfach zu verstehen und es belohnt Erfolg."
Auch zu einem möglichen Startdatum der neuen Liga bekannte sich Aivazoglou: "Der früheste Start wäre im Oktober 2027", und damit zur Saison 2027/28. Gleichzeitg sei dieser Termin nicht in Stein gemeißelt. So liebäugelt die Liga ganz offen mit der Gründung einiger neuer Franchises in europäischen Metropolen wie London und Paris. NBA-Boss Silver hatte einen Start 2027 kürzlich noch "ambitioniert" genannt.
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