In der neuen Ausgabe der deutschen Version von Sports Illustrated schrieb Schröder einen kleinen Artikel, in dem er seine Faszination für Chris Paul erklärte. "Genau wie ich ist Paul kein körperlich großer Spieler - trotzdem setzt er sich am Ende immer durch. Er hat seinen eigenen Weg gefunden, das Spiel zu kontrollieren und sein Team zu Siegen zu führen. Für mich war er ein Gott auf der Point-Guard-Position", so Schröder. "Dementsprechend habe ich mir viel von seiner Spielweise abgeschaut."
Mit nunmehr 40 Jahren spielt Paul noch immer in der NBA, in dieser Saison läuft der Guard wieder für die L.A. Clippers auf, wurde zuletzt aber nicht mehr eingesetzt. CP3 war viele Jahre dennoch der beste Spielmacher der Liga, in der ewigen Bestenliste hat nur Jazz-Legende John Stockton mehr Assists als Paul gespielt.
Schröder über Zeit mit CP3: "Ganz besonders"
Umso größer war die Ehre für Schröder, als dieser in der Saison 2019/20 das Feld mit seinem Idol bei den Oklahoma City Thunder teilen durfte. "Mit ihm auf der Platte zu stehen, seinen Respekt zu gewinnen und sich mit ihm auszutauschen - das war krass für mich." Laut Schröder habe CP3 dem Braunschweiger dabei geholfen, Basketball "aus einem anderen Blickwinkel zu sehen". Der Kontakt ist bis heute nicht abgebrochen, obwohl Paul nach der Saison zu den Phoenix Suns getradet wurde.
Während seiner 13 Jahre spielte Schröder noch mit vielen anderen Superstars zusammen, unter anderem LeBron James, Stephen Curry, Russell Westbrook, Paul George oder Carmelo Anthony, doch keine Zeit prägte den amtierenden EuroBasket-MVP so sehr wie die mit Paul. "Die Zeit mit Chris war eine ganz besondere für mich", schloss Schröder seine Ode auf CP3 ab.
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