Seit 2013 lebt Antetokounmpo inzwischen in den USA, besser gesagt in Milwaukee, wo ihn die Bucks einst drafteten. Dass der 30-Jährige hier seine gesamte weitere Karriere verbringen wird, gilt als zunehmend unwahrscheinlich. Der ausbleibende Erfolg seiner Bucks ließ den Griechen mehrfach zu kritischen Aussagen hinreißen.
Im Interview mit dem griechischen Fernsehsender Sport24 erklärte Antetokounmpo nun, dass er auch eine Rückkehr nach Griechenland nicht ausschließe: "Letztes Jahr, nach Olympia, saß ich mit Thanasis zusammen und wir haben darüber geredet. Er hat mich angeschaut als wäre ich verrückt. 'Einer der besten Spieler der Welt soll in Europa spielen?'"
Auch seine Frau habe er gefragt. "Was ist dir lieber? In Milwaukee bleiben oder nach Griechenland gehen? - Sie sieht mich an und sagt: 'Athen. Athen ist gut.' Ich sage: 'Okay, ich denke mal darüber nach.'"
Antetokounmpo zieht Vergleich zu Lionel Messi
Gleichzeitig konstatierte der neunfache NBA-All-Star auch die vielen Unterschiede zwischen nordamerikanischem und europäischem Basketball. "Ich glaube das Spiel hier [Europa, Anm. d. Red.] ist viel körperlicher. Man steckt mehr Schläge ein. Es ist etwas schmutziger. Dafür gibt es keine Jalen Durens, Bam Adebayos oder Steven Adams. (...) Es gibt in Europa nicht dieselben Körper."
Ein weiterer Unterschied seien die Skalen, mit denen in den USA hantiert werden. "Wenn man Jokic sagen würde, dass er ungefähr das gleiche Geld in Serbien bekommt, dann würde er bleiben. Die Beträge sind sehr unterschiedlich. Auch die Organisation ist völlig anders."
Einen Zeitpunkt seiner möglichen Rückkehr nannte Antetokounmpo zwar nicht. Allerdings zog er einen Vergleich zum Fußball-Star Lionel Messi, der im Herbst seiner Karriere den Schritt in die MLS wagte. "Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen und das richtige Timing."
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