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"Habe erwartet, der Beste zu werden": Porter Jr. reflektiert über NBA-Karriere

kicker

Der 27-Jährige war schon zu High-School-Zeiten landesweit bekannt, nicht wenige Experten sahen den Forward als potenziellen Top-Pick. Auf dem College zog sich Porter jedoch eine komplizierte Rückenverletzung zu, sodass er im Draft bis an Position 14 zu den Denver Nuggets fiel.

"Als ich gedraftet wurde, kannte ich mich mit Verletzungen überhaupt nicht aus und was sie für meinen Körper bedeuten könnten", sagte Porter nach dem 127:115-Erfolg der Nets über Porters Ex-Team. "Ich habe einfach nur von mir erwartet, dass ich der beste Spieler der NBA werde."

Zeitweise wurde Porter mit Kevin Durant verglichen, seine erste Saison verpasste der Flügelspieler komplett. Es sollte fünf Jahre dauern, bis Porter erstmals mehr als 62 Spiele absolvieren konnte, die Saison 2021/22 verpasste der Forward wegen eines weiteren Eingriffs am Rücken ebenfalls fast komplett.

Porter: Erstmals All-Star?

Dennoch etablierte sich Porter in Denver, wenn auch "nur" als Rollenspieler für die Stars Nikola Jokic und Jamal Murray. 2023 gewann der Forward einen Titel mit den Nuggets, im vergangenen Sommer wurde Porter schließlich nach Brooklyn getradet. "Verletzungen haben meine Karriere beeinflusst, aber meine Einstellung und Widerstandsfähigkeit haben dafür gesorgt, dass ich doch eine ziemlich gute NBA-Karriere habe. Das war aber auch meine Erwartung, weil ich wusste, zu was ich fähig bin."

In Brooklyn ist Porter nun erstmals die erste Option bei einem Team und der Forward macht seine Sache bisher gut. Zwar belegen die Nets mit einer Bilanz von 11-22 derzeit nur Rang 13 in der Eastern Conference, doch Porter spielt mit durchschnittlich 25,9 Punkten und 7,6 Rebounds die beste Saison seiner Karriere. Die Effizienz litt darunter nicht, Porter versenkt knapp 50 Prozent aus dem Feld sowie 41 Prozent seiner Dreier.