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"Haben wir gebraucht": Wie Knicks-Coach Thibodeau zum Glück gezwungen wurde

kicker

New Yorks Reservisten liefern überraschend ab

Thibodeau ist nicht dafür bekannt, in den Playoffs oder sogar in der Regular Season großartig zu experimentieren. Vielmehr vertraut der Coach zumeist einer kurzer Rotation, doch in Spiel 3 bei den Indiana Pacers wurde der 67-Jährige fast schon zu seinem Glück gezwungen.

Foulprobleme von Jalen Brunson und Miles McBride sorgten dafür, dass der Coach den bisher kaum berücksichtigten Delon Wright ins Spiel brachte. Dazu sah auch Shooter Landry Shamet plötzlich Minuten. Beide sorgten für Entlastung, dazu scorte McBride zum Ende des dritten Viertels sieben wichtige Punkte und befeuerte so das Comeback der Knicks, welches schließlich von Towns und Brunson veredelt wurde.

"Die Jungs haben geliefert, als wir es gebraucht haben", merkte Thibodeau an und Shamet fügte bei: "Wir sind Profis, wir haben einfach unsere Arbeit gemacht. Jeder, der in der NBA ist, ist ein guter Spieler. Wir müssen uns bereithalten, wenn wir gebraucht werden." In Spiel 3 war dies der Fall, die Knicks verhinderten die dritte Niederlage in Serie und verkürzten so auf 1-2.

Knicks mit veränderter Starting Five

Dazu brachte Thibodeau erstmals Josh Hart nur von der Bank, dafür startete Center Mitchell Robinson, der zwar nur sechs Zähler und sechs Rebounds verbuchte, aber die Defense der Knicks stabilisierte. "Sie haben das super gemacht", meinte Hart. "Sie haben uns Energie gegeben und genau das haben wir gebraucht."

Diesmal waren es die Knicks, die am Ende mehr Luft hatten und sich nicht wie in den beiden Heimspielen von den Pacers zermürben ließen. Diese trafen im vierten Viertel nur einen von acht Dreiern und verloren nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein knappes Spiel.