Es geht also auch ohne Verlängerungen. Nach zwei Spielen, die je 58 Minuten dauerten, reichte den Thunder in Atlanta die reguläre Spielzeit. Im dritten Viertel setzte sich OKC ab, Shai Gilgeous-Alexander erzielte hier 17 seiner 30 Punkte (12/17 FG). Die Thunder forcierten in diesem Abschnitt acht Ballverluste und generierten daraus 16 Punkte.
Mann des Spiels war aber Chet Holmgren, der für seine 31 Zähler und elf Rebounds gerade einmal zwölf Würfe aus dem Feld benötigte (8/12 FG, 6/8 Dreier, 9/10 FT). Frontcourt-Partner Isaiah Hartenstein (14, 10 Rebounds, 2 Steals) wusste ebenfalls zu gefallen.
Die Hawks vermissten mit Kristaps Porzingis, Zaccharie Risacher und Jalen Johnson gleich drei Starter, das war nicht zu kompensieren. Trae Young (15, 10 Assists, 5 TO) hatte gegen den hohen Druck der Thunder Probleme, bester Scorer war Nickeil Alexander-Walker. Die Thunder verbuchten zudem gleich 30 (!) Punkte nach Offensiv-Rebounds, die Hawks gerade einmal neun.
Embiid verbessert - Rookie Edgecombe wieder stark
Die Sixers bleiben ebenfalls ungeschlagen, doch erneut war es verdammt eng. Vier Minuten vor Schluss führten die Gäste aus Charlotte noch mit sieben Punkten, bevor Tyrese Maxey per Jumper 62 Sekunden vor dem Ende ausgleichen konnte. Als dann noch 15 Sekunden auf der Uhr waren, traf Quentin Grimes (24) den Gamewinner, Andre Drummond und Maxey machten schließlich von der Freiwurflinie alles klar.
Der Guard war mit 28 Punkten (dazu 9 Assists) auch wieder bester Scorer der Sixers, während Joel Embiid (20, 7/11) in seinen geplanten 20 Minuten diesmal eine deutlich bessere Figur als noch zum Auftakt machte. Nr.3-Pick V.J. Edgecombe (15, 6/15, 8 Assists) wusste ebenso zu gefallen, gleiches galt auf der Gegenseite für Nr.4-Pick Kon Knueppel (14, 3/6 Dreier).
Dieser spielte 30 Minuten, da sich Brandon Miller in der ersten Halbzeit mit Schulterproblemen abmelden musste. LaMelo Ball (27, 10 Rebounds, 8 Assists) kratzte für die Gäste an einem Triple-Double.
Nächstes Triple-Double für Jokic
Überhaupt war es ein guter Abend für Rookies, insbesondere für Nr.11-Pick Cedric Coward. Der Shooting Guard verwandelte von der Bank kommend alle seine sechs Dreier für die Grizzlies gegen Indiana und war mit 27 Punkten (9/13) in nicht einmal 24 Minuten der Topscorer. Das Spiel war schnell entschieden, die Pacers waren an diesem Tag einfach kein Gegner.
Ähnlich deutlich ging es in Denver zu, die Nuggets hatten stets eine Antwort, wenn die Partie hätte kippen können. Nikola Jokic (14, 5/8, 14 Rebounds, 15 Assists) trat vor allem als Ballverteiler in Erscheinung, so punkteten gleich sieben Akteure der Nuggets zweistellig. Bester Scorer war Jamal Murray (23), auf der Gegenseite war dies Devin Booker (31, 10/16).
Die Orlando Magic mussten dagegen zu Hause gegen die Chicago Bulls einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Mehr dazu gibt es hier.
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