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38 Punkte von Verge zu viel für Chemnitz - Jena gewinnt Thriller in Rostock

kicker

Das vorletzte Viertelfinal-Ticket sicherte sich Rasta Vechta mit einer furiosen Aufholjagd gegen die Niners aus Chemnitz. Die Sachsen führten im dritten Viertel mit bis zu 18 Zählern, doch Alonzo Verge Jr. verbuchte für Vechta 38 Punkte (14/22 FG), 27 davon erzielte der Guard nach der Pause. Dazu spielte der 27-Jährige auch noch acht Assists und machte so einen schwachen Abend von Tommy Kuhse (6, 2/11) vergessen.

Chemnitz verspielte dagegen nicht zum ersten Mal in dieser Saison eine hohe Führung. Womöglich lag dies auch an der erneut knappen Rotation mit nur acht Akteuren, zwei Kaderplätze wurden komplett frei gelassen. Verge erhöhte 19 Sekunden vor Schluss von der Freiwurflinie und dann schien Ty Brewer das Spiel doch noch in die Verlängerung zu schicken, doch sein Dreier mit Brett kam zu spät. Für die Niners waren Kostja Mushidi (16, 6/11) und Corey Davis (16) die besten Scorer, Amadou Sow (11, 10 Rebounds) verbuchte ein Double-Double.

Heidelberg weiter im Aufwind

Nach dem Sieg unter der Woche gegen den litauischen Spitzenklub Rytas Vilnius setzten sich die Heidelberger auch gegen Ludwigsburg mit 82:73 durch. Gezittert wurde dabei nur kurz im vierten Viertel, doch D.J. Horne beruhigte mit zwei Dreiern die Nerven. Der Spielmacher war mit 23 Punkten (8/16 FG) und fünf Assists auch der auffälligste Akteur der Badenser. Dazu scorten mit Marcel Keßen (11), Osun Osunniyi (12) und Marcus Weathers (11, 8 Rebounds) gleich drei Big Men zweistellig.

Ludwigsburg musste auf Spielmacher Stefan Smith verzichten, entsprechend sah die Offense teilweise aus. Die Gäste trafen nur knapp 37 Prozent aus dem Feld, vor allem aber waren 41 Prozent aus dem Zweierbereich sehr ausbaufähig. Für die Ludwigsburger war Ex-NBA-Profi Elijah Hughes mit 22 Punkten (6/15 FG) bester Scorer.

Jena überrascht in Rostock

Im zweiten Nachmittagsspiel schlug Science City Jena in einem Thriller die Rostock Seawolves mit 80:79 in deren Halle. Great Osobor (15) blockte in den Schlusssekunden den Drive von T.J. Crockett weg, zuvor hatte Lorenz Bank (5, 8 Rebounds) die Jenenser per Korbattacke wieder in Führung gebracht.

Rostocks Topscorer Crockett (23, 5/13 FG, 10/10 FT) hatte per Vierpunktspiel Rostock scheinbar auf die Siegerstraße gebracht, doch die Guards Tavian Dunn-Martin (12) und Eric Washington Jr. (11) hielten dagegen und am Ende war Center Osobor zur Stelle.

Die Auslosung für das Viertelfinale findet schließlich am Montag im Anschluss an das letzte Achtelfinale zwischen den Bayern und den Löwen Braunschweig statt.