Die Miami Heat setzten sich mit 106:102 gegen die Dallas Mavericks durch - angeführt von Tyler Herro, der in seinem ersten Saisonspiel 24 Punkte auflegte. Kel’el Ware dominierte die Bretter (20 Punkte, 18 Rebounds) und Bam Adebayo sorgte mit einem Steal in der entscheidenden Szene für den Wendepunkt.
Dallas ohne Anthony Davis kämpfte sich nach 13 Punkten Rückstand zurück und glich durch Rookie Cooper Flagg kurz vor Schluss auf 102:102 aus. Doch ein Turnover beim Einwurf und Herros Treffer 41 Sekunden vor dem Ende entschieden die Partie zugunsten der Heat.
Ohne Durant: Rockets siegen in Phoenix
Die Houston Rockets haben auch ohne Kevin Durant einen klaren 114:92-Sieg bei den Phoenix Suns eingefahren. Amen Thompson übernahm offensiv mit 28 Punkten, acht Assists und sieben Rebounds, Aaron Holiday kam von der Bank auf 22 Zähler und traf sechs Dreier. Houston lag zur Pause mit 59:50 in Front, baute den Vorsprung im dritten Viertel weiter aus und ließ Phoenix im Schlussabschnitt nicht mehr gefährlich herankommen.
Für die Suns, deren Drei-Spiele-Siegesserie endete, erzielte Dillon Brooks 29 Punkte, während Devin Booker auf 18 Zähler kam. Phoenix leistete sich jedoch 20 Ballverluste, aus denen die Rockets 26 Punkte generierten. Durant, der in einem Blockbuster-Trade im Sommer von Phoenix nach Houston gewechselt war, fehlte aus persönlichen Gründen. Houston feierte den elften Sieg aus den letzten 13 Partien und hat nun fünfmal in Serie gegen die Suns gewonnen; deren 92 Punkte bedeuteten einen Saison-Tiefstwert.
Curry heiß - Warriors lassen Jazz keine Chance
Die Golden State Warriors fuhren beim 134:117 gegen die Utah Jazz einen dominanten Heimsieg ein. Stephen Curry zeigte mit 31 Punkten und sechs Dreiern erneut ein Offensivfeuerwerk, unterstützt von Jimmy Butler (18/7/6) und einer starken Bank, die 52 Punkte beisteuerte. Besonders Buddy Hield (20 Punkte) überzeugte in der Second Unit.
Utah, angeführt von Keyonte George (28 Punkte), rutschte mit der vierten Niederlage in Serie weiter ab. Die Jazz starteten zwar mit einem 11:0-Run, doch Golden State antwortete mit einem 17:3-Lauf und übernahm ab da die Kontrolle. Mit starker Ballbewegung und nur zehn Turnovern dominierten die Warriors die Partie.
Raptors weiter nicht zu stoppen
Die Toronto Raptors haben ihre Erfolgsserie ausgebaut und die Cleveland Cavaliers mit 110:99 geschlagen - es war bereits der achte Sieg in Folge. Brandon Ingram war der überragende Mann auf dem Feld, erzielte 37 Punkte und legte allein im dritten Viertel 15 Zähler auf. Scottie Barnes unterstützte mit 18 Punkten und 11 Rebounds, während Jakob Pöltl nach kurzer Pause zurückkehrte und mit 13 Rebounds wichtige Arbeit am Brett leistete. Ein 13:2-Lauf zum Ende der ersten Halbzeit drehte das Spiel endgültig in Torontos Richtung.
Cleveland musste ohne Darius Garland, Jarrett Allen und mehrere weitere Rotationskräfte antreten und bekam offensiv nie konstanten Rhythmus. Donovan Mitchell kam auf 17 Punkte, traf aber nur sechs seiner 20 Würfe. Jaylon Tyson (15), Evan Mobley und Nae’Qwan Tomlin (je 14) stemmten sich dagegen, doch schwache Quoten von der Dreierlinie - unter anderem bei Lonzo Ball (8 Punkte, 3/15 FG, 2/12 3P) - verhinderten ein ernsthaftes Comeback. Toronto sicherte sich damit erstmals seit 2019/20 den Sweep in der Saisonserie gegen die Cavs.
Denver siegt trotz Ausfällen
Die Nuggets gewannen trotz fehlender Starter (Braun, Gordon) mit 125:115 in Memphis. Jamal Murray führte sein Team mit 29 Punkten und acht Assists, während Peyton Watson mit 27 Punkten - 14 davon im dritten Viertel - sein Breakout fortsetzte. Nikola Jokic steuerte sein 10. Triple-Double der Saison (17/16/10) bei. Zudem traf Denver 22 Dreier bei über 51 Prozent.
Memphis hielt lange dagegen, obwohl Zach Edey früh wegen eines Kopftreffers ausfiel. Jock Landale nutzte die Chance und erzielte 26 Punkte und zehn Rebounds, Jaylen Wells kam auf 22 Punkte. Trotz gutem dritten Viertel reichte es jedoch nicht, da Denver in der Crunchtime mehrfach aus der Distanz antwortete.
Knicks holen 12. Derbysieg in Serie
Die Knicks bleiben im Big Apple das Maß aller Dinge und gewannen bei den Brooklyn Nets mit 113:100 - der zwölfte Sieg in Folge gegen den Lokalrivalen. Karl-Anthony Towns dominierte mit 37 Punkten und 12 Rebounds, während Jalen Brunson 27 Punkte beisteuerte. Ein starkes drittes Viertel (38:27) brachte New York entscheidend in Front.
Brooklyn setzte ebenfalls Akzente: Noah Clowney erzielte mit 31 Punkten sein Career High, Michael Porter Jr. legte 16 nach. Doch die Nets trafen insgesamt nur 33/87 aus dem Feld und sind weiterhin sieglos zu Hause (0-8). Defensiv fanden sie vor allem gegen Towns keinerlei Antworten.
Pistons stellen Franchise-Rekord ein
Detroit baute in Indiana seine sensationelle Serie aus und gewann 122:117 bei den Pacers - der 13. Sieg in Folge, womit die Pistons die längste Serie der Teamgeschichte einstellen. Cade Cunningham führte sein Team mit 24 Punkten und 11 Rebounds an, während Caris LeVert (19) und Jalen Duren (17, 12) wichtige Impulse lieferten. Vor allem das starke zweite Viertel (36:23) gab Detroit früh Kontrolle.
Indiana kämpfte sich trotz 18 Punkten Rückstand im Schlussviertel zurück, doch Bennedict Mathurin verpasste 11 Sekunden vor Ende den möglichen Ausgleich. Die Pacers, weiterhin ohne Tyrese Haliburton, fallen auf 2-15 zurück.
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