Franz Wagner rückte nach dem 129:101-Sieg gegen die Clippers sofort die Grundlage des Tempos in den Mittelpunkt: "Natürlich beginnt alles in der Defense. Ich denke, wir waren das komplette Spiel über sehr wach und griffig."
Tatsächlich zwang Orlando die Clippers zu 21 Ballverlusten, aus denen 33 Punkte entstanden. Immer wieder attackierten Wagner und seine Mitspieler James Harden aggressiv, verhinderten klare Drivinges und spielten konsequent in der Verteidigung. Wagner: "Wenn Harden in die Zone kam, haben wir ihn immer attackiert. Dadurch konnten wir einige Turnover erzwingen."
Diese Ballgewinne sind exakt das, was die Magic wollen, denn daraus entsteht das, was sie momentan kaum jemand stoppen kann: ihr Tempo.
41 Fastbreak-Punkte: Der beste Wert seit 25 Jahren
Orlando spielt aktuell den schnellsten und aggressivsten Basketball der Franchise seit Jahrzehnten. In den letzten fünf Spielen sammelte das Team 127 Punkte im Schnellangriff: der Top-Wert der NBA.
Head Coach Jamahl Mosley lobte vor allem die Balance: "Viele unserer Dreier kamen aus der Transition. Wir holen den Stop, der Ball geht nach vorne und die Jungs haben freie Füße." Dass Orlando gegen die Clippers 18 von 34 Dreiern (52,9 %) traf, war ein direktes Resultat dieses schnellen, klaren Gameplans.
Ausgeglichen wie selten - Wagner und da Silva stark
Während Jalen Suggs als Topscorer (23 Punkte) voranging, glänzten die beiden Deutschen besonders. Franz Wagner legte 20 Punkte auf, spielte starke Defense und war Schlüssel im Umschaltspiel. Für Tristan da Silva waren es 17 Punkte, 8 Rebounds bei enormer Effizienz.
Auch bemerkenswert: Orlando erzielte zum achten Mal über 120 Punkte. In der gesamten Vorsaison geschah das nur zehnmal. Und das alles ohne Paolo Banchero, der das vierte Spiel in Folge ausfiel.
NBA kompakt: Maxey explodiert mit Karrierebestwert, Kings kollabieren, Fox führt Spurs
Familendrama bei den Lakers: Geschäftsführerin Jeanie Buss feuert ihre Brüder
Kings im Pech: Sabonis fällt wochenlang aus