Über die sozialen Medien verbreiteten die Knicks nach dem 106:100-Erfolg gegen Orlando ein Bild aus der Kabine, welches Hukporti mit einem Bauarbeiterhelm sowie einem Schuh zeigte, welcher an einer Warnweste angebracht ist. Es ist das Ritual der Knicks, um den besten Verteidiger des Spiels zu küren - und Hukporti wurde nun bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche mit diesem teaminternen Award ausgezeichnet.
"Er war heute sehr stark darin, dass er am Korb immer die Arme gerade nach oben gehalten hat", lobte Coach Mike Brown. "Er hat sich dazu vier 50-50-Bälle gekrallt und hatte zudem ein Play in Transition, als er seinen unglaublichen Speed nutzte, um einen Block zu machen, obwohl er gefühlt völlig aus dem Play war."
Brown nannte Hukporti den womöglich schnellsten Big Man, den er je gecoacht habe. Durch den kurzfristigen Ausfall von Karl-Anthony Towns (Wade) wurden Minuten frei und Hukporti nutzte diese. In knapp 23 Minuten legte der ehemalige Ludwigsburger sechs Punkte, sieben Rebounds, zwei Assists sowie drei Blocks auf.
Hukporti: Nur gegen Wagner etwas unglücklich
Es war Hukporti in jeder Sekunde anzumerken, dass er die Chance nutzen wollte. Unglücklich war nur die Aktion im ersten Viertel gegen Franz Wagner, die zu dessen Verletzung führte. Ein Vorwurf ist dem Center jedoch nicht zu machen, da er einfach nur den Alley Oop aus schwieriger Position blocken wollte und dabei mit seinem Landsmann verhängnisvoll kollidierte.
Sechs Punkte waren dagegen ein Saisonbestwert, gleiches gilt für die 23 Minuten. Sieben Rebounds waren sogar ein Career High für den 23-Jährigen, der 2024 mit dem 58. Pick von den Dallas Mavericks gezogen wurde. In dieser Saison kam Hukporti in 15 Spielen zum Einsatz, dabei gelingen ihm durchschnittlich 1,3 Punkte, 2,6 Rebounds sowie 0,5 Blocks in 8,3 Minuten.
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