Die New York Knicks entschieden sich Anfang Juli für Mike Brown als neuen Head Coach. Doch auch Dawn Staley, die South Carolina Gamecocks in der NCAA zu drei Meisterschaften geführt hat und Mitglied der Hall of Fame ist, wurde zuvor von der Franchise interviewt. Wie die 55-Jährige im Podcast Post Moves mit Aliyah Boston und Candace Parker erzählte, wäre sie im Falle eines Angebots nicht nur aus sportlichen Gründen nach New York gegangen: "Ich hätte es tun müssen. Nicht nur für mich. Für die Frauen. Um diese Tür aufzustoßen. Es sind die New York Knicks. Ich komme zwar aus Philly - aber es sind die verdammten Knicks."
"Energie im Raum veränderte sich": Historische Dimension im Fokus
Staley betonte, dass sie gut vorbereitet in das Gespräch gegangen sei, aber womöglich durch ihre kritischen Nachfragen Zweifel gesät habe. Unter anderem wollte sie wissen, ob die Verantwortlichen wirklich bereit für die Konsequenzen einer historischen Entscheidung seien. "Wie würde es deinen Arbeitsalltag beeinflussen, wenn du die erste Frau als Head Coach in der NBA einstellst? Es würde Fragen geben, die du bei einem männlichen Coach nie beantworten müsstest", schilderte Staley. "Ich habe gemerkt, dass sich die Energie im Raum verändert hat. So habe ich mir selbst ins Bein geschossen, indem ich all diese Fragen gestellt habe."
Neben Staley hatten die Knicks auch Gespräche mit Ex-Grizzlies-Coach Taylor Jenkins, Pelicans-Assistant James Borrego und Timberwolves-Assistant Micah Nori geführt, bevor sie sich schließlich für Brown entschieden.
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