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"Ich bin wütend": Doncic kritisiert Schiedsrichter und übt Selbstkritik

kicker

Dass es sich bei Luka Doncic um einen Spieler handelt, der dazu tendiert, die eine oder andere Schiedsrichter-Entscheidung gerne nochmal intensiver zu diskutieren, ist hinreichend bekannt.

Anders war es auch beim gestrigen Achtelfinale gegen Deutschland nicht. Einen Unterschied gab es dann aber doch: Bereits nach zweieinhalb Minuten Spielzeit statuierten die Unparteiischen ein Exempel an Doncic und belegten den 26-Jährigen zu seiner Überraschung mit einem technischen Foul.

Doncic: "Ist mir in meinem Leben noch nicht passiert"

"Sie haben mir ein technisches Foul dafür gegeben, dass ich 'Hallo' gerufen habe", ließ er sich im Nachgang beim slowenischen Fernsehsender Sport TV aus. "In einem Viertelfinale sollte das nicht passieren, egal welcher Spieler du bist. Wenn du nicht einmal eine Warnung vorher bekommst, dann weiß ich auch nicht."

Auch im weiteren Verlauf sollte der Spieler der Los Angeles Lakers mit Foulproblemen zu kämpfen haben. "Ich hatte vier Fouls zum Start des dritten Viertels. Das ist mir in meinem Leben noch nie zuvor passiert."

Davon ließ sich seine Mannschaft allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Doncic absolvierte dennoch fast 33 Minuten an dem Abend und beendete die Partie schließlich mit 39 Punkten, 10 Rebounds und 7 Vorlagen.

Doncic übt Selbstkritik: "Hätte mehr machen können"

Zu Selbstkritik war er aber dennoch imstande: "Ich bin wütend, 100 Prozent wütend", sagte er in der Mixed Zone gegenüber der slowenischen Presse. "Ich hätte im letzten Viertel mehr machen können. Ich habe Würfe forciert. Da hätte ich einen besseren Job machen und bessere Entscheidungen treffen können."

Insgesamt präsentierte sich Doncic aber dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die das Spiel immerhin knapp 26 Minuten angeführt hatte. "Wir haben uns mehr ausgerechnet, aber viele Menschen haben respektlos über uns gesprochen. Wir kämpfen für Slowenien, für das Trikot, wir geben alle 100 Prozent. Lob an jeden. Wir hätten im Urlaub sein können, aber haben um jeden Ball gekämpft."

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