In Katowice, wo Israel in Gruppe D auf Island, Frankreich, Slowenien, Belgien und Gastgeber Polen trifft, arbeiten Interpol, die polnischen Behörden sowie der israelische Geheimdienst eng zusammen, um die Sicherheit der Spieler und Betreuer zu gewährleisten.
Wie die Zeitung Israel Hayom berichtet, wurden die israelischen Profis angewiesen, in der Öffentlichkeit auf sichtbare nationale Symbole zu verzichten und möglichst unauffällig aufzutreten. Grund dafür ist die aufgeheizte Stimmung rund um internationale Sportereignisse mit israelischer Beteiligung. Schon im Vorfeld hatte der israelische Verband Schwierigkeiten, Testspiele zu organisieren, da mehrere Verbände und Vereine aus politischer Rücksichtnahme absagten.
Vorfälle im Fußball als Warnsignal
Besonders brisant: Nur wenige Tage zuvor kam es bei einem Fußballspiel von Maccabi Haifa gegen Rakow Czestochowa in Debrecen zu einem Eklat. Israelische Fans entrollten ein Banner mit der Aufschrift "Murderers since 1939", eine Anspielung auf den deutschen Überfall auf Polen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs. Polens Präsident Karol Nawrocki verurteilte die Aktion scharf. Im Anschluss wurden Steine auf einen Bus mit israelischen Anhängern geworfen. Glücklicherweise ohne Verletzte.
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