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"Ist ein brutaler Sport": Obst äußert sich zur Trennung der Bayern von Herbert

kicker

Es bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Am Freitagabend gerieten die Bayern in Monaco unter die Räder, keine 24 Stunden später trennte sich der Verein von Trainer Gordon Herbert. Und das, obwohl das Team schon am Sonntag wieder bei den Telekom Baskets Bonn gefragt waren. Unruhige Zeiten in München, wie auch Andi Obst bei Dyn sagte.

"Das ist unschön, aber uns ist auch klar, dass solche Dinge in solchen Situationen passieren können", versicherte der 29-Jährige. "Es ist gerade nicht einfach, aber das gehört zum Sport dazu. Wir sind sehr dankbar für das, was Gordie geleistet hat. Bei den Bayern oder auch für den deutschen Basketball allgemein."

In der Bundesliga haben die Münchner zwar erst ein Spiel verloren (in Berlin) und grüßen von der Spitze, doch in der EuroLeague belegen die Bayern lediglich Rang 19. Acht Niederlagen in Folge besiegelten letztlich das Schicksal des Kanadiers, dessen Vertrag noch bis Sommer 2026 läuft.

Herbert-Nachfolger: Sportdirektor Tarlac will schnelle Lösung

Sportdirektor Dragan Tarlac wiederholte derweil noch einmal die Punkte, die er schon in der Pressemitteilung gesagt hatte. Das Team brauche neue Impulse, man sei Herbert sehr dankbar und die Umstände seien mehr als unglücklich gewesen. Dazu arbeite man mit Hochdruck an einer neuen Lösung, ohne aber Hinweise darauf zu geben, wer der Nachfolger werden könnte.

So oder so, die Mannschaft muss liefern, das weiß auch Obst. "Es ist ein brutaler Sport und brutal ist auch diese Saison. Wir müssen jetzt dranbleiben und die nächsten Spiele gewinnen", sagte der DBB-Star abschließend. Nach dem Spiel in Köln geht es in der EuroLeague bereits am Dienstag weiter, wenn Tabellenführer Hapoel Tel Aviv zu Gast im SAP Garden ist.

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