"Es ist ein gutes Gefühl, dass wir sowohl offensiv wie auch defensiv guten Basketball spielen zu können", bilanzierte Ibrahimagic. Zwar verpasste es das DBB-Team erstmals in diesem Turnier, 100 Punkte zu erzielen, dafür wurden diesmal nur 61 Zähler zugelassen.
Im Achtelfinale trifft Deutschland nun auf den krassen Außenseiter Portugal, zuvor muss das Team aber erst einmal nach Riga reisen. Ibrahimagic warnte sofort, dass man dies nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfe. "Jetzt fängt ein neues Turnier an, wo wir keine Schwäche zeigen dürfen. Wir brauchen genau die Leistung und den Einsatz, der uns heute stark gemacht hat."
Ibrahimagic über Mumbru: "Rückkehr rückt immer näher"
Denn: Offensiv lief es trotz 91 Punkten nicht wie geschmiert. Die Dreier wollten nicht fallen, es spielte keine Rolle. "Es ist gut zu wissen, dass wir an beiden Enden des Feldes gut arbeiten können. Das ist etwas, was uns Sicherheit geben kann."
Möglicherweise steht dann auch wieder Bundestrainer Alex Mumbru an der Seitenlinie. Der Spanier ist nun einige Tage wieder aus dem Krankenhaus, zuletzt war er auch mit beim Training und rückt immer näher an die Mannschaft ran. "Es hängt von ihm und den Ärzten ab", sagte Ibrahimagic, sagte aber auch: "Seine Rückkehr rückt immer näher."
Weiter geht es für die deutschen Basketballer im Achtelfinale am Samstag gegen Portugal. Der Anwurf für die Partie erfolgt um 14.15 Uhr in der lettischen Hauptstadt Riga, wo nun die gesamte Hauptrunde ausgetragen wird.
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