Hintergrund ist ein Vorfall, der sich bereits im vergangenen Jahr ereignet hatte. Nach dem Comeback-Sieg der Denver Nuggets im zweiten Spiel der Erstrundenserie gegen die Lakers war Strahinja Jokic mit einem Anhänger des Gegners aneinander geraten. Der 43-Jährige fackelte allerdings nicht lang und versetzte dem Lakers-Fan einen Schlag ins Gesicht. Ein entsprechendes Social-Media-Video ging daraufhin viral.
Der Geschädigte zog vor Gericht. Durch den Schlag habe er sich eine Gehirnerschütterung, Schnittwunden, eine Prellung sowie eine Verkrümmung der Nasenscheidewand zugezogen.
Strahinja Jokic erklärte zunächst, sich keiner Schuld bewusst zu sein. Er habe nur Partei für einen Freund ergreifen wollen. Am gestrigen Freitag änderte er seine Meinung allerdings und bekannte sich vor Gericht schuldig. Die Staatsanwaltschaft von Denver verurteilte den großen Jokic-Bruder zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung.
Er war nicht das erste Mal, dass sich der Serbe auffällig dem Gesetz gegenüber zeigte. Im Jahr 2019 wurde er wegen Körperverletzung angeklagt und beschuldigt, eine Frau gewürgt und gestoßen sowie daran gehindert zu haben, den Notruf zu wählen. Die Anklagen wurden später im Rahmen eines Vergleichs fallen gelassen.
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Jokic bekennt sich zu Denver: "Für immer ein Nugget"