Nach zwei Wochen Pause wegen einer Oberschenkelverletzung brauchte Stephen Curry nur wenige Minuten, um wieder im Modus zu sein. In 32 Minuten erzielte der Warriors-Superstar 39 Punkte, traf sechs Dreier und stemmte sich vor allem im Schlussviertel gegen die drohende Niederlage. Mit nun 94 Spielen mit mindestens 35 Punkten seit seinem 30. Geburtstag überholte Curry sogar Michael Jordan (93) in dieser Kategorie.
So spektakulär Currys Comeback auch war, es konnte nicht über die strukturellen Probleme der Warriors hinwegtäuschen. Golden State kassierte im vierten Viertel 39 Punkte und verlor 120:127 gegen Minnesota, und das trotz der Abwesenheit von Anthony Edwards. Vor allem im Frontcourt fehlte Stabilität: Rudy Gobert und Julius Randle dominierten mit zusammen 51 Punkten und 23 Rebounds.
Kerr und Curry benennen die Baustellen
"Unsere Defense hat uns heute im Stich gelassen", sagte Coach Steve Kerr nach der Partie. Auch Curry verwies auf die Ausfälle von Draymond Green und Al Horford, die normalerweise für Ordnung und Kommunikation sorgen. Offensiv bleibt Golden State ebenfalls schwach: Trotz Currys Leistung rangieren die Warriors weiterhin nur im unteren Drittel der Liga beim Offensivrating.
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