Auch für Schröder war es nicht das beste Spiel, erstmals blieb der deutsche Kapitän in einem EM-Spiel ohne einen verwandelten Dreier (0/7). Es passte also ins Bild, dass Deutschland zeitweise 22 Dreier in Folge vergab, erst Maodo Lo brach mit einer kleinen Explosion den Bann.
"Maodo war heute der Spieler des Spiels", stellte Schröder bei MagentaSport richtig fest. "Im letzten Viertel kam die Lockerheit rein, da hat Maodo den Unterschied ausgemacht." 52:51 stand es vor dem Schlussabschnitt, die letzten zehn Minuten gewann das DBB-Team dagegen mit 33:7.
Nach einer lockeren Gruppenphase musste Deutschland erstmals kämpfen. Für Schröder war das völlig normal. "Basketball ist ein Spiel der Up and Downs, ein Spiel der Läufe und das wissen wir. Es kann nicht immer alles glatt laufen."
Arbeitsteilung zwischen Mumbru und Ibrahimagic
Am Ende stand trotzdem wieder ein deutlicher Sieg. Das DBB-Team hat bisher alle sechs Partien mit mindestens 19 Punkten für sich entschieden. "Wenn man das Ergebnis sieht, war es deutlicher, als das Spiel phasenweise war", gab auch Alan Ibrahimagic zu, der sich die Coaching-Aufgaben mit Rückkehrer Alex Mumbru teilte. "Mit Maodo hatten wir dann mehr Entschlossenheit."
Diese wird es im Viertelfinale auch brauchen, dann wartet ein härterer Gegner als die dann offensiv doch limitierten Portugiesen. Das entscheidet sich am Sonntag, wenn Italien und Slowenien um 17.30 Uhr deutscher Zeit aufeinandertreffen.
Einzelkritiken vs. Portugal: Nur zwei erreichen das Niveau der Vorrunde
Lo bricht den Bann - DBB-Team bezwingt Portugal und steht im Viertelfinale