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Kawhi-Drama spitzt sich zu: Forderte er schon bei den Raptors unerlaubte Extra-Deals?

kicker

Ein Bericht des Toronto Star enthüllt neue Details zu Kawhi Leonards Free Agency im Sommer 2019. Demnach habe Dennis Robertson, Onkel und Vertreter des heutigen Clippers-Stars, bei den Verhandlungen mit den Toronto Raptors ein umfangreiches Paket gefordert, das "fast deckungsgleich" mit den aktuellen Vorwürfen gegen die Clippers sei.

Laut mehreren Quellen verlangte Robertson unter anderem:

- einen Trade für Paul George,

- Anteile am NHL-Klub Toronto Maple Leafs,

- Firmenbeteiligungen im Umfeld von Raptors-Eigner MLSE,

- sowie zusätzliche Sponsorengelder von mindestens zehn Millionen Euro pro Jahr - ohne jegliche Werbeauftritte Leonards.

MLSE lehnte diese Forderungen ab. "Wir wollen nichts machen", soll es von Leonards Lager über mögliche Sponsorentermine geheißen haben - ein Hinweis auf sogenannte "No-Show-Deals".

Schon damals leitete die NBA eine Untersuchung ein, fand jedoch keine Beweise, dass die Clippers Robertson unzulässige Vorteile zusicherten. Heute steht Leonard erneut im Fokus: Über den Sponsor Aspiration soll er einen Vertrag über 28 Millionen Dollar sowie einen Neben-Deal über weitere 20 Millionen in Aktien erhalten haben, ohne tatsächliche Gegenleistungen zu erbringen. Aspiration-Gründer Joe Sanberg bekannte sich zuletzt des Millionenbetrugs schuldig, das Unternehmen ist inzwischen insolvent.

"Habe davon keine Kenntnis": Leonard weist Vorwürfe zurück

Auch 2019 wurde Leonard selbst zu den Vorwürfen befragt. "Ich habe es nicht gelesen. Ich weiß nicht, wie verlässlich das ist. Ich habe davon keine Kenntnis. Menschen erfinden jeden Tag Geschichten", sagte er damals.

Clippers-Eigentümer Steve Ballmer wies die aktuellen Anschuldigungen im Gespräch mit ESPN zurück: "Sie kennen die Regeln - Kawhi und seine Vertreter, einschließlich seines Onkels. Wir kennen die Regeln. Und wenn etwas unklar ist, machen wir uns das klar und halten uns daran."

Die NBA hat inzwischen die Kanzlei Wachtell, Lipton, Rosen & Katz mit einer Untersuchung beauftragt. Die Juristen waren bereits 2014 im Fall Donald Sterling (Clippers) sowie 2022 im Fall Robert Sarver (Suns) federführend.

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