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Keine langfristige Einigung: Grimes unterschreibt Qualifying Offer bei den 76ers

kicker

Der Einjahres-Deal gibt Grimes ein Vetorecht bei Trades in der Saison 2025/26 und öffnet ihm im Sommer 2026 den Weg in die Unrestricted Free Agency - in einem Markt, in dem mehrere Teams spürbaren Cap Space erwarten. Philadelphia behält zugleich seine Bird Rights und kann damit nächste Offseason auch Sign-and-Trade-Szenarien offenhalten.

Die Einigung folgte auf zähe Verhandlungen: Laut Agent David Bauman wollte Grimes’ Seite zunächst ein Paket im 30-Mio.-Bereich pro Jahr, später 20-25 Mio. Die Sixers legten erst am 24. September ihr erstes formales Angebot vor (vier Jahre/39 Mio.), boten anschließend ein Jahr/8,8 Mio. gegen Verzicht auf die No-Trade-Klausel. Konter der Grimes-Seite (1 Jahr/17 Mio. ohne No-Trade bzw. 2 Jahre/34 Mio. mit Player Option) lehnte Philadelphia ab. Die Qualifying-Offer-Deadline war Mittwoch, 11:59 p.m. ET.

Sportlich hatte Grimes nach dem Trade im Februar stark geliefert: In 28 Spielen für Philly kam er auf 21,9 Punkte und 4,5 Assists, insgesamt stellte er Karrierebestwerte in Punkten (14,6), Rebounds (4,3), Assists (3,0) und Steals (1,0) auf - darunter fünf 30-Punkte- und zwei 40-Punkte-Partien. Zum Start der Saison dürfte seine Rolle groß bleiben, da Rookie Jared McCain (Daumen-OP) vier bis sechs Wochen ausfällt.

Anhaltende Verletzungssorgen bei den Sixers - "Big Four" jetzt komplett

Kaderkontext: Die Sixers wählten VJ Edgecombe im Draft an Position drei und navigieren nach den Verletzungsthemen um Joel Embiid, Paul George und Jared McCain mit Vorsicht durch die Offseason. Grimes war zuvor u. a. bei den Knicks, Pistons und Mavericks, bevor er im Februar per Trade nach Philadelphia kam.

Mit der Unterschrift ist die RFA-"Big Four" komplett: Josh Giddey verlängerte bei den Bulls (4 Jahre/100 Mio.), Jonathan Kuminga bleibt bei den Warriors (2 Jahre/48,5 Mio.), Cam Thomas akzeptierte bei den Nets die einjährige 6-Mio.-Qualifying-Offer. Ein Grund für die zähe RFA-Phase: Mangels Cap Space bei den meisten Teams - zeitweise faktisch nur bei Brooklyn - fehlten Offer Sheets als Druckmittel.

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