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"Kollektiv naiv": Frankreich selbstkritisch nach Achtelfinal-Aus

kicker

Aus Riga/Lettland berichtet Julius Ostendorf.

Noch im vergangenen Jahr fehlte den französischen Basketballern nicht viel, um Olympia-Gold gegen die große USA zu gewinnen. Nur 13 Monate später hat sich die Euphorie in große Ernüchterung gewandelt.

"Es ist taff", sagte ein resignierter Isaia Cordinier nach der Niederlage im EM-Achtelfinale gegen Georgien. "Wir wurden gestern gewarnt und dachten, wir wären bereit. Wir sind das Spiel einfach nicht auf die richtige Art und Weise angegangen."

Kapitän Yabusele sah die Gründe vor allem in der schwachen Ausbeute von der Dreierlinie. Lediglich 6/36 Versuchen (16,7%) gingen aus französischer Sicht durch die Reuse. "Wir haben viele offene Würfe verfehlt, die eigentlich gut aussahen."

Jaiteh: "Dann ist es am Ende positiv"

"Vor allem waren wir kollektiv naiv bei einigen Ding", legte auch Center Mouhammadou Jaiteh nach. "Es ist ein Achtelfinale. So ist das nun einmal bei einer Europameisterschaft. Man braucht Erfahrung und muss es bereits einmal vorgelebt bekommen."

Das war bei der überwiegend jungen französischen Mannschaft, die zudem auf zahlreiche Leistungsträger verzichten musste, einfach nicht gegeben: "Ich denke, die Niederlage wird helfen, an Reife zu gewinnen. (...) Wenn die nächste Generation davon lernen kann, dann ist es am Ende positiv."

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