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Kollektiver Blackout: Clippers blamieren sich - Lue taucht ab

kicker

Dabei hatten die Clippers bis zuletzt alle Möglichkeiten, die Partie gegen die Rockets noch zu drehen. Nach dem Ausgleich zum 110:110 folgte jedoch der entscheidende Schlag: Amen Thompson tippte einen verpassten Wurf von Alperen Sengün mit 17,2 Sekunden auf der Uhr zum And-One ein. Es war der dritte Offensivrebound in diesem Angriff, insgesamt dominierte Houston am Brett mit 51:28.

In den letzten beiden Possessions der Clippers ging dann nahezu alles schief. Zunächst wurde Kawhi Leonard ein Offensivfoul abgepfiffen, wenig später unterlief Nicolas Batum bei einem Einwurf ein sehr seltener Regelverstoß: Kein Mitspieler kam dem Ball entgegen, Batum trat auf die Linie, es folgte ein Turnover und das Spiel war praktisch entschieden.

Symbolbild der Saison

Dass ausgerechnet eine banale Inbound-Situation völlig wirr wirkte, passte ins Gesamtbild des Teams, das den Faden verloren hat. James Harden signalisierte, Leonard solle den Ball holen, bewegte sich selbst aber nicht. Die Szene wirkte sinnbildlich für die Clippers, die nun bei 6-19 stehen, drei Spiele in Folge und acht der letzten neun Partien verloren haben.

Auch starke Einzelleistungen konnten daran nichts ändern. Ivica Zubac erzielte 33 Punkte bei 13/14 aus dem Feld, Leonard kam auf 24 Zähler in 41 Minuten, Harden auf 22 gegen seinen Ex-Klub. Auf der Gegenseite überzeugten Sengün (22 Punkte, 15 Rebounds) und Thompson (20/9/8).

Nach dem Spiel: Lue bleibt der Pressekonferenz fern

Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgte das Verhalten nach dem Spiel. Die Clippers stellten Head Coach Tyronn Lue nach der Niederlage nicht für die Medien zur Verfügung. Faktisch entschied sich Lue wohl, die Pressekonferenz zu skippen. Nach einem der kuriosesten Momente der Saison blieb damit ausgerechnet die wichtigste Einordnung aus.

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