Es soll gegenseitiges Interesse geben
Kidd steht zwar bei den Dallas Mavericks für die nächste Saison noch unter Vertrag, könnte jedoch von den Knicks per Trade in den Big Apple geholt werden. Gegenseitiges Interesse soll es für eine Anstellung des 52-Jährigen auf jeden Fall geben, wie NBA-Insider Brian Windhorst (ESPN) berichtet.
"Es gibt ein gegenseitiges Interesse zwischen den Knicks und Jason Kidd", erklärte Windhorst. "Diese ganze Sache mit dem 'um Erlaubnis fragen' - man fragt nicht einfach so um Erlaubnis, den Coach eines anderen Teams zu verpflichten. Wenn man 'fragt', dann will man ihn auch verpflichten. Die Mavericks haben dabei drei Optionen, eine davon wäre, über einen Trade zu verhandeln", merkte er an.
Medienberichten zufolge hatten die Knicks vor wenigen Tagen offiziell bei den Mavs um die Erlaubnis gebeten, mit Kidd verhandeln zu dürfen.
Knicks müssten wohl Draft-Kompensation zahlen
Um Kidd wirklich nach New York zu holen, müssten die Knicks den Mavericks wohl irgendeine Form von Draft-Kompensation zahlen. Das ist zumindest die Einschätzung von Marc Stein. Ähnliches würde übrigens auch für andere potenzielle Coaches gelten, die noch unter Vertrag stehen.
Für Kidd, der schon länger als einer der Favoriten auf die Nachfolge des entlassenen Tom Thibodeau gilt, wäre es nicht das erste Mal, dass er als Trainer getradet werden würde. 2014 zahlten die Milwaukee Bucks zwei Zweitrunder, um Kidd von den Brooklyn Nets loszueisen.
Kidd war über die vergangenen vier Jahre Head Coach der Mavericks und führte sie vergangenes Jahr bis in die Finals. In New York würde er mit Jalen Brunson nicht nur einen alten Bekannten aus Dallas-Tagen coachen, sondern auch an die Stätte zurückkehren, wo er sein letztes aktives Jahr verbrachte.
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