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"Langsam lächerlich": Slowenen schäumen nach Krimi gegen DBB-Team

kicker

"Unser bester Spieler wird von den Schiedsrichtern nicht beschützt", ärgerte sich Center Alen Omic nach dem Spiel und nahm dabei Bezug auf Luka Doncic. Dieser hatte schnell drei Fouls eingesammelt, gleichzeitig kassierte dieser wegen Meckerns in den ersten Minuten schnell ein technisches Foul.

"Drei Fouls in den ersten zehn bis 15 Minuten? Was soll das? Das ist der beste Spieler des Turniers und wegen ihm kommen die Leute in die Halle", rätselte Omic weiter. "So kann man nicht Basketball spielen und deswegen haben wir verloren. Sie hatten 40 Freiwürfe und haben 90 Punkte gemacht. Jeder kann sich das selbst ausrechnen."

Frühe Doncic-Fouls ärgern Slowenien

Dies war etwas übertrieben, da es nur 37 Freebies sowie 99 deutsche Punkte waren. Omic legte dennoch nach. "Wir sind hier ohne unsere Familien, wir wollten dieses Spiel gewinnen und dann passiert das? Ich habe dazu nichts mehr zu sagen." Gleichzeitig hatte Doncic auch Glück, dass er am Ende noch auf dem Feld stand. Nach seinem vierten Foul im dritten Viertel machte er eine Handbewegung in Richtung der Schiedsrichter, die sagen sollte, dass diese bezahlt seien. Die Referees schauten weg.

Überhaupt ist es nicht das erste Mal, dass Doncic diese Geste in seiner Karriere bei einem FIBA-Turnier machte, auch diesmal gab es keine Konsequenzen. Doch nicht Omic ließ nach dem Spiel Dampf ab, Routinier Klemen Prepelic tat es ihm gleich. "Ich habe es satt, dass dies jeden Sommer passiert. Nicht nur uns, sondern auch anderen Teams. Es ist langsam lächerlich", ätzte der Spieler von Dubai BC.

"Ich habe das Gefühl, dass gewisse Dinge nicht auf dem Niveau sind, die für dieses Turnier angemessen wären. Das ist traurig, deswegen will ich nicht darüber reden, ob der Sieg verdient war oder nicht. Deutschland ist für mich das beste Team im Turnier und ich wünsche ihnen alles Gute, aber gewisse Leute müssen sich den Spiegel vorhalten und sich massiv steigern", führte Prepelic weiter aus.

Sekulic: Waren das bessere Team

"In 14 Minuten wurde uns all das weggenommen, wofür wir den ganzen Sommer gekämpft haben", bezog sich Prepelic auf den späten deutschen Lauf und die vielen Freiwürfe im vierten Viertel.

Coach Aleksandar Sekulic verlor sich dagegen in Sarkasmus. "Ich glaube, dass wir uns bei Deutschland entschuldigen müssen, weil wir so ein dreckiges Team sind. Wir haben so viele Fouls im letzten Viertel gemacht." Sekulic bezeichnete Deutschland dennoch als bestes Team im Turnier, sagte aber auch: "Wir waren heute besser über die 40 Minuten, leider waren wir nicht erfolgreich. Wir können mit erhobenem Haupt gehen, das kann ich nicht über alle involvierten Personen auf dem Feld sagen."