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Lektion oder Eigentor? Mosley lässt Magic-Starter im Schlussviertel draußen

kicker

Beim 112:120 gegen die Washington Wizards lagen die Magic im dritten Viertel bereits mit 26 Punkten zurück. Ohne die Wagner-Brüder und ohne Jalen Suggs wirkte Orlando lange überfordert, leistete sich insgesamt 19 Turnover und fand kaum Zugriff. Doch im Schlussabschnitt kippte das Spiel plötzlich.

Angeführt von einer reinen Second- und Third-Unit kämpfte sich Orlando bis auf 107:105 heran. Rookies wie Jase Richardson und Noah Penda brachten Energie, Aggressivität und defensive Präsenz, während die etablierten Kräfte um Paolo Banchero, Desmond Bane und Anthony Black auf der Bank blieben. Mosley verzichtete bewusst darauf, seine Starter noch einmal einzuwechseln.

Mosleys Begründung: Leistung wird belohnt

Nach der Partie erklärte Mosley seine Entscheidung deutlich: "Weil sie es waren, die uns zurück ins Spiel gebracht haben. Und genau das haben sie sich verdient, auf dem Feld zu stehen."

Der Coach stellte klar, dass es ihm nicht um Namen, sondern um Einsatz ging: "Diese Gruppe hat gekämpft, hatte Energie, Spirit und Kampfgeist. Genau das erwarten wir von jedem Spieler, der das Feld betritt, und genau das haben sie geliefert."

Gleichzeitig lässt sich die Maßnahme nicht losgelöst von der sportlichen Lage bewerten. Die Orlando Magic befinden sich mitten im Playoff-Rennen und leisten sich in dieser Phase nur wenig Spielraum für Symbolpolitik. Ein Spiel nach einem 26-Punkte-Rückstand noch einmal auf zwei Zähler zu verkürzen, ohne den Startern die Chance auf Wiedergutmachung zu geben, wirkt weniger wie konsequente Leistungssteuerung als wie ein bewusst gesetztes Zeichen auf Kosten des Ergebnisses.

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