Die aktuelle BBL-Tabelle.
Frankfurter Aufholjagd kommt zu spät - Rostock beendet Mini-Krise
Nach drei Niederlagen in Folge sind die Rostock Seawolves zurück auf der Erfolgsspur. Gegen die Skyliners führten die Hanseaten nahezu über die gesamte Spielzeit. Bereits im ersten Viertel rannte das Team auf 14 Punkte Vorsprung davon. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Gäste dann immer besser ins Spiel, auch weil der Dreier plötzlich gut fiel.Mitte des Schlussviertels stellte Pape dann sogar den Ausgleich her (67:67).
In den finalen Minuten war es dann allerdings Rostocks Schlüsselspieler TJ Crockett Jr., der sich mehrere Trips an die Freiwurflinie verdiente, jeweils die Nerven behielt und somit den Vorsprung stets oberhalb der Dreipunkte-Marke hielt. Mit letztlich 25 Punkten (5/12 FG, 13/14 FW) war der Guard erneut auch Topscorer der Seawolves. Bei den Frankfurtern erzielten Will Christmas und Isaiah Swope je 18 Zähler.
Für Rostock ist es der sechste Saisonsieg im 13. Spiel, womit der Rückstand auf die Play-In-Ränge auf ein Spiel schmilzt. Die nächste Herausforderung wartet bereits nächste Woche Donnerstag bei Aufsteiger Jena. Zwei Tage später geht es für Frankfurt gegen die formstarken Chemnitzer.
Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Jena beendet Niederlagenserie in Weißenfels
Nach vielen Führungswechseln in der ersten Hälfte hatte der MBC das Spiel infolge des Seitenwechsels an sich gerissen. Mit seinen drei getroffenen Freiwürfen hatte Deutschlands Nationalspieler Collin Welp die Weißenfelser Mitte des dritten Viertels gar zweistellig in Führung gebracht. Nach kleinem Jena-Run stellte Blomgren mit der Viertelsirene wieder einen Vorsprung von sieben Zählern her (75:68).
Den Willen der Gäste brach dieser Wurf allerdings nicht. Das lag auch daran, dass die Hausherren in den folgenden rund fünf Spielminuten nur noch einen Korb erzielen würden. Jena nutzte sein Momentum und glich in Person von Joe Wieskamp (20 PTS, 13 REB) bei 78:78 aus. In der Schlussphase war es dann Keith Braxton Jr., der das Spiel an sich riss. Neun seiner 22 Punkte (8/13, 4/4 Dreier) erzielte der Guard allein in den finalen drei Zeigerumdrehungen.
Hilfe bekam der US-Amerikaner von Landsmann Eric Washington, der Jena mit zwei späten Dreiern auf die Siegerstraße brachte. Science City gewann das Schlussviertel letztlich deutlich mit 27:11. Für die Thüringer kommt der Sieg nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge gerade recht. Mit einer Bilanz von 5-8 macht der Aufsteiger somit wieder etwas Boden gegenüber den Abstiegsplätzen gut. Der MBC hingegen rutscht nun mit sieben Siegen aus 14 Spielen auf den zehnten Platz ab.
Start-Ziel-Sieg: Ludwigsburg verschärft Heidelberger Krise
Bei den Riesen lag das BBL-Schlusslicht über die volle Distanz zurück. In der zweiten Hälfte war zudem zu keiner Zeit ein Aufbäumen erkennbar. Besonders ernüchternd: Die kriselnden Heidelberger ließen erneut Einsatz und Willen vermissen, verloren alle Hustle-Kategorien: -4 Steals, -1 Block, -5 offensive Rebounds, dazu acht Ballverluste mehr. Unter dem Strich verbuchte Ludwigsburg daher zehn Abschlüsse mehr als ihre Gäste (70:60).
DJ Horne stemmte sich mit 20 Punkten sowie je fünf Rebounds und fünf Vorlagen nach Kräften gegen die Niederlage, tauchte nach dem Seitenwechsel aber ebenfalls ab. Zum besten Werfer des Spiels avancierte letztlich Ludwigsburgs Babacar Sane mit 21 Zählern (7/13).
Mit einer Bilanz von nun zwei Siegen aus 14 Spielen bleiben die Academics das Schlusslicht der Basketball-Bundesliga. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt allerdings nicht. Bereits am Dienstag kommender Woche ist der BBL-Halbfinalist der Vorsaison in den BCL-Play-Ins gegen Nymburk gefordert. Ludwigsburg rückt mit dem siebten Saisonsieg indes auf den neunten Rang vor.
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