Am Samstag eröffnet die Türkei die Achtelfinalrunde in Riga mit dem Duell gegen Schweden (Tip-off 12:00 Uhr Ortszeit/11:00 Uhr in Deutschland). Dass seine Mannschaft als ungeschlagener Gruppensieger so früh antreten muss, stößt Ataman sauer auf. "Das Einzige, was mir hier nicht gefällt, ist der fehlende Respekt der FIBA uns gegenüber. Wir sind Erster der Gruppe geworden und müssen morgen schon um 12 Uhr das wichtigste Spiel der K.o.-Phase bestreiten. Das ist lächerlich", sagte der 59-Jährige beim Medientermin in Riga.
Gleichzeitig machte Ataman aber klar, dass er sich vom Zeitplan nicht aus dem Konzept bringen lässt: "Jeder soll wissen: Selbst wenn wir um 3 Uhr morgens spielen müssten - niemand kann uns aufhalten, unser Ziel ist die Medaillenrunde." Die Türkei überzeugte in der Gruppenphase mit starker Defense und teamorientiertem Offensivspiel. Besonders das 95:90 über Mitfavorit Serbien wurde als Statement-Sieg gewertet. "Wir haben gezeigt, welches Potenzial in diesem Team steckt. Gegen Serbien haben wir ein fantastisches Spiel gemacht. Jetzt konzentriere ich mich nur noch auf Schweden, um ins Viertelfinale einzuziehen."
Mit dem Rückenwind aus der Vorrunde gehört die Türkei zu den heißesten Anwärtern auf das Halbfinale - auch wenn Ataman den Fokus klar auf das Achtelfinale legt.
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