Braunschweig gewinnt 98:97 nach Verlängerung gegen Anwil Wloclawek. Nach ausgeglichenem Start (15:15) übernahmen die Gäste zur Pause knapp die Kontrolle, doch die Löwen fanden im Schlussabschnitt die Antwort, erzwangen die Overtime - und entschieden die Partie durch den Gamewinner des Slowenen Luka Scuka. Der Sieg ist zugleich Braunschweigs erster Pflichtspielerfolg der Saison und der Auftaktsieg im FIBA Europe Cup, nachdem die Niedersachsen in der BBL zuvor viermal sieglos geblieben waren.
Prägend war Scuka mit 30 Punkten (11/14 FG, 4/6 3P), David N’Guessan lieferte 23 Punkte und acht Rebounds, Grant Sherfield traf wichtige Distanzwürfe (18 Punkte, 5 Dreier) und Barra Njie setzte mit acht Assists die Mitspieler in Szene. Bei Anwil überzeugten Isaiah Mucius (24) und AJ Slaughter (16), Mate Vucic sammelte ein Double-Double (13/14) - am Ende fehlte den Polen jedoch ein Zähler.
Vechta feiert klaren Heimsieg gegen Valcea
RASTA Vechta schlägt CS Valcea 1924 mit 91:72. Die Niedersachsen setzten früh ein Ausrufezeichen (27:16 nach dem ersten Viertel), kontrollierten anschließend das Geschehen und entschieden die Partie mit einem wuchtigen Schlussabschnitt (29 Punkte) endgültig. Vechta traf hochprozentig aus dem Feld (50,8 % FG), dominierte die Bretter (39:33 Rebounds) und blieb auch im Halbfeld geduldig.
Offensiv führte Joschka Ferner mit 18 Punkten (6/8 Dreier) den Weg an, Tommy Kuhse ordnete das Spiel klug (13 Punkte, 9 Assists), Lloyd Pandi lieferte nahe am Double-Double (12 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists) und Lars Thiemann punktete effizient (10 Punkte, 4/5 FG). Bei den Rumänen hielt Emmanuel Lecomte mit 24 Zählern gegen, doch insgesamt blieb Valcea mit 39,3 Prozent aus dem Feld und zu vielen Ballverlusten ohne die Mittel, um RASTA ernsthaft zu gefährden.