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Matchwinner Mintz "will nicht auf mein Handy gucken" - Ulm fordert "Wiedergutmachung"

kicker

Würzburg mit "unglaublich viel Spaß"

Zwar erlebte Würzburgs Liga-MVP Jhivvan Jackson einen schwachen Tag und erzielte lediglich vier Zähler. An seiner Stelle sprang aber einer in die Bresche, der laut eigener Aussage im Viertelfinale "schrecklich gespielt" habe, wie er nach der Partie am Dyn-Mikrofon zugab: Davion Mintz.

Der Guard erzielte 21 Punkte bei 7/11 aus dem Feld und trug seine Mannschaft - unterstützt von Mike Lewis, der mehrfach wichtige Würfe traf und Hannes Steinbach, der mit einem Double-Double glänzte. "Heute war es mein Abend, es könnte aber der Abend von jedem sein", betonte Mintz, der lediglich an der Freiwurflinie (4/8) schwächelte: "Ich werde eine Nachricht von meinem Vater auf dem Handy haben, wo steht: Mach deine Freiwürfe", flachste er. "Ich will gar nicht auf mein Handy gucken."

Atmosphäre als Schlüssel?

"Wenn die ihre Dinger treffen, sind sie kaum zu verteidigen", lobte auch Youngster Steinbach seine Mitspieler. Mit denen mache es, angepeitscht vom frenetischen Publikum "unglaublich viel Spaß."

Als "unangenehm" bezeichnete dagegen Ulms Nelson Weidemann die "feindliche Atmosphäre" in der Würzburger "Turnhölle." "Aber lieber so als eine tote Halle", machte der Nationalspieler klar. Auch durch die Atmosphäre sei seine Mannschaft nie in einen Flow gekommen. "Gekillt" hätten die Ulmer aber die 23 Turnover - "dann ist es schwer, Momentum aufzubauen", erklärte Weidemann.

Ulm muss sich von außen wieder steigern

Ohnehin sei man ein Team, "dass sehr viel Rhythmus braucht", betonte er. Den wollen sich die Ulmer dann am Samstag wieder vor heimischem Publikum holen - und "Wiedergutmachung" betreiben, wie es Weidemann nannte. Dafür sollten die Schwaben möglichst wieder besser von außen treffen. In beiden Halbfinalpartien blieben die sonst so dreiergewaltigen Ulmer nämlich bei einer Quote von unter 30 Prozent von Downtown.

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