WNBA kompakt
Lynx weiter ungeschlagen - Sabally mit solider Leistung für Phoenix
Die Minnesota Lynx bleiben das Team der Stunde: Beim 88:65-Sieg über die Phoenix Mercury feierte das Team bereits den achten Sieg im achten Spiel. Zum vierten Mal in der Franchise-Geschichte startete Minnesota mit 8:0.
Napheesa Collier führte ihr Team mit 18 Punkten und 11 Rebounds an, bekam Unterstützung von Natisha Hiedeman (ebenfalls 18 Punkte) sowie Kayla McBride und Alanna Smith (je 13 Punkte). Auch die Ballbewegung stimmte: 29 Assists bei 34 Field Goals sprechen für sich. Auch wenn 23 Turnover ein Wermutstropfen bleiben.
Für Phoenix war Satou Sabally mit 15 Punkten und 8 Rebounds erneut solide, kam aber erst spät im Spielverlauf zur Geltung. Die Mercury, die nun bei 5-3 stehen, mussten sich den Lynx erneut geschlagen geben, nach der knappen 71:74-Niederlage vom Freitag.
Fever trotzen Clark-Ausfall - Mitchell übernimmt Verantwortung
Ohne die verletzte Caitlin Clark und Sophie Cunningham haben sich die Indiana Fever eindrucksvoll zurückgemeldet. Beim 85:76-Erfolg über die Washington Mystics beendete das Team seine Negativserie von drei Niederlagen.
Kelsey Mitchell übernahm mit 23 Punkten, Lexie Hull legte 14 Zähler nach, alle in Hälfte zwei. Neuzugang Aari McDonald traf gleich in ihrem Debüt einen wichtigen Dreier. Indiana drehte das Spiel mit einem starken dritten Viertel (31 Punkte) und hielt einem zwischenzeitlichen 12:0-Lauf der Mystics im Schlussabschnitt stand.
Bei Washington überzeugten Kiki Iriafen und Brittney Sykes (je 20 Punkte), doch Indiana entschied die Partie letztlich durch mehr Energie und Treffsicherheit von außen. Elf Dreier bei starker Quote, während Washington nur einen einzigen Dreier traf.
Seattle beendet Negativserie - Geiselsöder mit Lichtblick für Dallas
Die Seattle Storm konnten sich nach drei Niederlagen in Folge endlich wieder über einen Sieg freuen. Beim 83:77 über die Dallas Wings war Gabby Williams mit 18 Punkten die Topscorerin, Nneka Ogwumike legte 14 Punkte nach, und Erica Wheeler war mit 11 Punkten und 7 Assists ein Aktivposten in der zweiten Hälfte.
Entscheidend war ein 18:4-Lauf im vierten Viertel, in dem Dallas über fünf Minuten lang ohne Feldkorb blieb. Für Dallas war DiJonai Carrington mit 22 Punkten die beste Scorerin, während Arike Ogunbowale (8 Punkte, 4/15 FG) einen rabenschwarzen Tag erwischte.
Ein kleiner Lichtblick: Luisa Geiselsöder traf kurz vor der Halbzeitpause einen offenen Dreier und zeigte, dass sie trotz geringer Einsatzzeit offensive Akzente setzen kann. Für Dallas bleibt es bei einem Sieg aus acht Spielen, die Wings müssen dringend in die Spur finden.