Die Los Angeles Lakers haben sich in einem packenden Finish mit 118:116 gegen die San Antonio Spurs durchgesetzt. Luka Doncic war dabei einmal mehr der überragende Mann auf dem Feld: Mit 35 Punkten, 13 Assists, neun Rebounds und fünf Steals führte er die Lakers in der Crunchtime zum Erfolg. Ohne ihn auf dem Parkett fehlte zunächst der Rhythmus, doch nach seiner Rückkehr im letzten Viertel brachte er mit einem Stepback-Dreier die erste Führung des Abschnitts. Deandre Ayton überzeugte mit 22 Punkten und zehn Rebounds sowie zwei wichtigen Blocks zu Beginn des Schlussviertels.
San Antonio zeigte dennoch eine geschlossene Teamleistung - sieben Spieler punkteten zweistellig, darunter Victor Wembanyama mit 19 Zählern. Der Rookie geriet immer wieder ins Duell mit Marcus Smart, der ihn physisch forderte und kurz vor Schluss ein Offensivfoul gegen ihn zog - Wembanyamas sechstes und damit sein Aus. Trotz eines späten Comebacks mit Tip-in-Versuch von Keldon Johnson verpassten die Spurs die Verlängerung knapp. Die Lakers feiern dagegen einen Arbeitssieg, der einmal mehr Doncics Dominanz in entscheidenden Momenten unterstreicht.
Erste Niederlage für OKC: Blazers stoppen Thunder-Siegeslauf
Die Oklahoma City Thunder haben ihre erste Saisonniederlage kassiert - bei den Portland Trail Blazers unterlag das Team von Mark Daigneault knapp mit 118:121. Trotz einer 22-Punkte-Führung im zweiten Viertel gaben die Thunder das Spiel noch aus der Hand. Shai Gilgeous-Alexander glänzte zwar erneut mit 35 Punkten, Aaron Wiggins legte 27 Zähler nach, und Isaiah Hartenstein überzeugte mit einem Double-Double (10 Punkte, 11 Rebounds). Doch die Gastgeber trafen eiskalt aus der Distanz - 19 Dreier bei 44 Prozent - und blieben in der Schlussphase nervenstark von der Freiwurflinie.
Angeführt von Deni Avdija (26 Punkte, 10 Rebounds, 9 Assists) und Jrue Holiday (22 Punkte, 6 Rebounds) kämpfte sich Portland nach schwachem Start zurück ins Spiel. Besonders im Schlussviertel drehte das Team auf und überrannte die Thunder mit einem 40:32-Abschnitt. Jerami Grant steuerte 20 Punkte von der Bank bei, während Shaedon Sharpemit 18 Zählern für wichtige Akzente sorgte. Für die Thunder endet damit ihr perfekter Saisonstart (8-1), während die Blazers mit nun 4-3 ihre positive Bilanz festigten.
Mitchell übernimmt: Cavs bezwingen die 76ers
Die Cleveland Cavaliers gewannen mit 132:121 gegen die Philadelphia 76ers, angeführt von einem überragenden Donovan Mitchell, der mit 46 Punkten einen neuen Saisonbestwert aufstellte. Jarrett Allen (24 Punkte, 10 Rebounds) und Evan Mobley (23) sorgten zusätzlich für Dominanz unter den Körben. Cleveland ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen Ausgleich im dritten Viertel nicht aus der Ruhe bringen - ein 13:0-Lauf stellte die Kontrolle wieder her.
Ohne Joel Embiid, der wegen Knieproblemen geschont wurde, konnten die 76ers den Rhythmus der Cavs nicht mitgehen. Tyrese Maxey und Quentin Grimes erzielten jeweils 27 Punkte, doch Philadelphia lief die gesamte Partie einem Rückstand hinterher. Mitchell traf 15 seiner 21 Würfe, darunter sechs Dreier, und führte Cleveland zum zweiten Sieg in Folge - ein Statement-Spiel des All-Stars.
Jokic wieder überragend: Nuggets bezwingen die Heat souverän
Die Denver Nuggets setzten sich mit 122:112 gegen die Miami Heat durch - erneut angeführt von einem dominanten Nikola Jokic, der mit 33 Punkten, 16 Assists und 15 Rebounds bereits sein fünftes Triple-Double der Saison auflegte. Denver kontrollierte die Partie über weite Strecken und feierte den elften Sieg in Serie gegen Miami in der regulären Saison. Aaron Gordon (24 Punkte) unterstützte offensiv, während die Nuggets am Brett mit 68:44 Rebounds deutlich dominierten.
Miami erwischte zwar den besseren Start und führte kurzzeitig nach einem Dreier von Norman Powell (23 Punkte), verlor danach aber schnell den Zugriff. Besonders der Ausfall von Bam Adebayo zur Halbzeit (Fußverletzung) machte sich bemerkbar. Die Heat verkürzten zwar im Schlussviertel auf acht Punkte, doch Jamal Murray machte mit sicheren Freiwürfen alles klar. Denver bleibt damit zuhause ungeschlagen (4-0) - und Jokic unaufhaltsam.
Brunson und Anunoby glänzen: Knicks zerlegen die Wolves
Die New York Knicks setzten sich im Madison Square Garden mit 137:114 gegen die Minnesota Timberwolves durch und bleiben zu Hause ungeschlagen. OG Anunoby (25 Punkte) und Jalen Brunson (23 Punkte, 10 Assists, 7 Rebounds) führten eine ausgeglichene Knicks-Offensive an, die in der zweiten Halbzeit explodierte (83 P.). Auch Julius Randle überzeugte mit 32 Punkten gegen sein Ex-Team.
Für die Timberwolves verlief die Rückkehr von Anthony Edwards (15 Punkte) enttäuschend. Minnesota verlor das Rebound-Duell deutlich - New York holte 21 Offensivrebounds und erzielte daraus 31 Second-Chance Points. Nach einer starken ersten Hälfte brach das Team von Chris Finch im dritten Viertel ein, als die Knicks mit einem 21:9-Lauf davonzogen und die Partie souverän nach Hause brachten.
Thompson stark: Rockets bauen Siegesserie aus
Die Houston Rockets gewannen auswärts bei den Memphis Grizzlies mit 124:109 und feierten damit den fünften Sieg in Folge. Rookie Amen Thompson war mit 28 Punkten, 10 Rebounds und 7 Assists der überragende Mann der Partie, während Alperen Sengun mit 20 Punkten und 16 Rebounds ein Double-Double beisteuerte. Houston dominierte früh und ließ Memphis kaum Chancen, ins Spiel zu finden.
Die Grizzlies (jetzt 3-6) kamen nur phasenweise in Schwung. Ja Morant (17 Punkte, 8 Assists) traf nur sechs seiner 19 Würfe, während Cam Spencer mit 19 Punkten von außen etwas Gefahr brachte. Houston traf über 55 Prozent aus dem Feld und nutzte 22 Memphis-Ballverluste eiskalt aus.
Bey trifft entscheidend: Pelicans ringen Dallas nieder
Die New Orleans Pelicans setzten sich knapp mit 101:99 bei den Dallas Mavericks durch. Saddiq Bey führte sein Team mit 22 Punkten und neun Rebounds an, während Jose Alvarado und Jeremiah Fears jeweils 13 Punkte beisteuerten. Das Spiel entschied sich in den letzten Sekunden, als Dallas-Rookie Cooper Flagg mit einem möglichen Ausgleich am Ring scheiterte.
Flagg war mit 20 Punkten und neun Rebounds der beste Mavs-Akteur, doch die Pelicans kontrollierten das Rebounding (56:44) und verteidigten in der Schlussphase stark. Dallas, das ohne Anthony Davis und Dereck Lively auskommen musste, kassierte die dritte Niederlage in Folge. Für die Pelicans war es hingegen der zweite Sieg binnen 24 Stunden - trotz der Ausfälle von Zion Williamson und Jordan Poole.
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