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"Muss ganz komisch in ihm aussehen": Mumbru in ungewöhnlicher Situation

kicker

"Es ist schön, trotzdem bleibt es kurios", kommentierte Magenta-Experte Per Günther das Comeback des DBB-Coaches. "Diese Qualifikation ist ja nicht für ein Turnier, das im nächsten Sommer schon stattfindet, wo du denkst: Man freut sich jetzt für ihn, dass er mit Euphorie reingeht, und nächstes Jahr kommt dieses große Turnier. Es ist erst 2027. Das muss ganz komisch in ihm aussehen", erklärte er.

Der Sieg gegen Israel war der erste Grundstein in Sachen Qualifikation für die WM 2027 in Katar. Nach der EM im Vorjahr, Olympia 2024 und der WM 2023 ist 2026 ein turnierfreies Jahr für den DBB.

Mumbru hatte im Sommer 2024 das Amt des Cheftrainers von Gordon Herbert übernommen. Bei seinem ersten großen Turnier konnte er aber krankheitsbedingt nicht an der Seitenlinie stehen, sodass Co-Trainer Alan Ibrahimagic für ihn übernahm.

Jetzt ist er allerdings wieder genesen und zurück an der Seitenlinie. "Mir geht es jetzt gut. Es stimmt, dass ich sechs Wochen im Krankenhaus war. Aber mir geht es wirklich gut. Zu 100 Prozent", sagte er gegenüber MagentaSport. "Es ist ein wichtiger Sieg. Wir haben 25 Minuten lang gut gespielt, die letzten 15 Minuten dagegen nicht. Wir haben uns etwas zu sehr ausgeruht. Aber wir sind zufrieden mit den ersten 25 Minuten. [...] Wir nehmen das Positive mit, denn wir haben einige neue Spieler in der Nationalmannschaft, die sich gut einfügen. Und das ist wichtig", resümierte er die Partie.

DBB mit zwei Neulingen

Beim klaren 89:69-Sieg standen nur drei Europameister im Kader, der DBB begann mit Justus Hollatz, David Krämer, Malte Delow, Isaac Bonga und Oscar da Silva. Dazu gaben mit Mahir Agva und Norris Agbakoko sogar gleich zwei Neulinge ihr Debüt für den DBB. Startschwierigkeiten hatten die Alten sowie die Neuen dabei kaum.

"Jeder hat die EM geguckt und weiß, wie das System läuft. Es ist für uns dann einfach, reinzukommen", erklärte der Braunschweiger Joshua Obiesie, der mit elf Punkten drittbester Scorer war. Das sah auch Top-Scorer da Silva so. "Das Spielkonzept von Mumbru ist jetzt keine Raketenwissenschaft. Wir wollen halt schnell spielen. Das ist dieser klassische spanische Basketball. Es ist nicht so, dass man sich in unendlich taktischen Details verliert", ergänzte er.

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