Werden die Twin Towers aufgelöst?
Mit 101:143 unterlagen die Thunder in Spiel 3, führen aber zumindest weiterhin mit 2-1 in der Serie. Auffällig dabei: Zum Start der zweiten Halbzeit veränderte Coach Mark Daigneault seine Starting Five und ersetzte Isaiah Hartenstein mit Shooter Isaiah Joe. Das ist nicht ungewöhnlich für den Coach, hin und wieder setzt dieser nach der Pause neue Impulse, auch wenn es in diesem Fall wenig brachte.
Bislang startete Hartenstein in jedem Playoff-Spiel der Thunder auf der Fünf neben Chet Holmgren, es spricht jedoch einiges dafür, dass OKC dieses Duo aufbrechen könnte, da dies einfach nicht das beste Lineup der Thunder ist.
Spielen Hartenstein und Holmgren zusammen, erzielen die Thunder 2,3 Punkte pro 100 Ballbesitze mehr als der Gegner. Das ist zunächst kein schlechter Wert, doch wenn OKC nur mit Holmgren agiert, steigt der Wert auf satte 21,3 Zähler. Mit dem Double-Big-Lineup sind die Thunder ein gutes Team, mit nur einem Center fegen sie über ihre Gegner nur so hinweg.
Daigneault hält sich alle Optionen offen
In den ersten beiden Runden war es dennoch sinnvoll, mit beiden Bigs zu beginnen, da die Matchups gegen Memphis und Denver einfach passten. Minnesota stellt OKC mit Julius Randle und Rudy Gobert vor andere Probleme, zumeist war es ohnehin Alex Caruso, der Randle beackerte, wenn er auf dem Feld stand.
Daigneault selbst wollte eine Veränderung zumindest nicht ausschließen. "Wir lassen uns von einem Spiel nicht beirren, aber bei uns ist nichts in Stein gemeißelt. Wir haben die Starter während der Saison schon einige Male getauscht, auch direkt nach der Pause", betonte der Coach. "Wir verändern unsere Rotation auch fast in jedem Spiel, sodass das für uns schon fast normal ist und wir damit ein wenig gegen den Strom schwimmen."
Zeit für Panik ist bei den Thunder ohnehin noch nicht, sie führen in der Serie und haben weiterhin den Heimvorteil. Hartenstein kam in den 14 Spielen bisher durchschnittlich 25 Minuten zum Einsatz und verbuchte dabei 9,8 Punkte. 8,2 Rebounds sowie 2,4 Assists bei einer Feldwurfquote von 61 Prozent.
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