Fehlercode: %{errorCode}

Nach dem Bruch mit Dallas: Tür für Nowitzki wohl wieder offen

kicker

Die Dallas Mavericks arbeiten offenbar daran, das zuletzt stark beschädigte Verhältnis zu Dirk Nowitzki zu kitten. Wie ESPN-Reporter Tim MacMahon in seinem Podcast Howdy Partners berichtet, soll Mavericks-Owner Patrick Dumont persönlich den Kontakt zum Deutschen gesucht haben.

"Patrick Dumont hat sich gemeldet, um diese Beziehung wieder aufzubauen", erklärte MacMahon. "Und Dirk ist dem Ganzen gegenüber offen, zumindest in dem Sinne, wieder Teil der Franchise zu sein." Konkrete Gespräche über eine Rolle habe es demnach noch nicht gegeben, das Interesse auf Seiten der Mavericks sei jedoch eindeutig.

Warum sich Dirk von den Mavs entfernte

Nowitzki ist untrennbar mit der Franchise verbunden: NBA-Champion 2011, 21 Jahre im selben Trikot, später Mentor und Berater. 2021 kehrte er offiziell als Special Advisor zurück, fühlte sich laut Berichten aber zunehmend "fehl am Platz".

Mit dem Machtzuwachs des damaligen GMs Nico Harrison begann die Distanz. Besonders die Trennung von Casey Smith, dem langjährigen Director of Health and Performance, stieß Nowitzki sauer auf. Der endgültige Bruch folgte schließlich mit dem spektakulären Trade von Luka Doncic zu den Los Angeles Lakers. Ein Schritt, der für Dirk offenbar nicht mehr tragbar war.

Denkbar: beratende Rolle mit Einfluss

Eine Rückkehr Nowitzkis würde wohl aber nicht auf eine operative Führungsrolle hinauslaufen. Erst kürzlich stellte der 47-Jährige am Rande des NBA Berlin Games klar, dass eine GM-Position für ihn aktuell kein Thema sei. "Ich mag mein Leben gerade", erklärte Nowitzki und verwies auf seine Arbeit als TV-Experte für Amazon Prime Video sowie den bewussten Fokus auf seine Familie.

Ein Full-Time-Job im NBA-Management mit permanenter Erreichbarkeit passe derzeit nicht zu seiner Lebensphase. Diese Haltung deckt sich auch mit MacMahons Einschätzung: Sollte Nowitzki zurückkehren, dann nur in einer Rolle mit tatsächlichem Einfluss, aber nicht im Tagesgeschäft und nicht als Aushängeschild ohne Mitspracherecht.

In Dallas scheint man genau das zu akzeptieren. Eine beratende Funktion im erweiterten Front Office, punktuelle Einbindung bei strategischen Fragen oder eine Rolle als Bindeglied zur Franchise-DNA gelten als realistischere Szenarien. Präsident of Basketball Operations soll Nowitzki ausdrücklich nicht werden. Ob und in welcher Form es tatsächlich zu einer Wiederannäherung kommt, bleibt offen.

Nowitzki zu Europaplänen der NBA: "Ein tougher Zeitplan"