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Nach Krimi: Schröder und Theis sticheln gegen Slowenien

kicker

Im slowenischen Lager war der Ärger nach der 91:99-Niederlage groß, unisono wurden die vielen Fouls erwähnt, vor allem im vierten Viertel. "Lächerlich" nannte es Klemen Prepelic, Coach Aleksandar Sekulic verlor sich in Sarkasmus. 37-mal marschierte Deutschland an die Freiwurflinie, Slowenien dagegen nur 25-mal.

Auf deutscher Seite sorgte das für Verwunderung. "Ich glaube nicht, dass sich Slowenien beschweren kann", merkte Daniel Theis auf der Pressekonferenz an. "Die Diskrepanz kam auch durch ein paar Fouls beim Rebound zustande." Für die Slowenen wurde dennoch zu viel abgepfiffen, ganz unrecht hatten sie dabei nicht, allerdings hatten sie auch in der ersten Halbzeit einige Male Glück.

Theis: Doncic kann sich nicht beschweren

Vor allem Luka Doncic wandelte stets auf einem schmalem Grat, dieser konnte allerdings nicht nachvollziehen, warum er bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit vier Fouls hatte (bei denen es auch blieb). "So etwas ist mir noch nie vorgekommen", sagte der Superstar gegenüber den slowenischen Medien.

Theis hatte da eine andere Sicht. "Wer als einzelner Spieler zwölf Fouls zieht, kann sich nicht beschweren.", befand der deutsche Big. "Wir hatten auch Foulprobleme, aber bei uns kommt dann der Nächste rein und spielt gut."

Schröder: Slowenen schauspielern

Überhaupt war es mal wieder sehr emotional, so liefen die Spiele gegen Slowenien in der Vergangenheit fast immer. "Die Slowenen floppen, reden viel mit den Schiedsrichtern, viel mit dir und der Mannschaft", meinte Kapitän Dennis Schröder bei MagentaSport, der für seine 20 Punkte auch 20 Würfe brauchte.

"Es ist sehr schwierig, die eigenen Emotionen im Griff zu haben. Unsere Coaches haben da einen guten Job gemacht und uns immer wieder gesagt, dass wir uns auf das nächste Play konzentrieren müssen." Womöglich war das auch der Unterschied, denn Slowenien blieb im vierten Viertel fast vier Minuten ohne Field Goal, erst als das Spiel quasi entschieden war, gab es noch einen Dunk.

Deutschland behielt dagegen die Nerven, Schröder verwandelte seinen einzigen Dreier, direkt nachdem Doncic die Slowenen 4:40 Minuten vor dem Ende wieder in Front gebracht hatte. Danach war es nur noch ein Freiwurffestival, wo das DBB-Team die Nerven behielt.

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