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Zeit zur Beweisfindung: Ist Alter wirklich nur eine Zahl?

kicker

Golden State Warriors: Was in der Offseason passiert ist

Am Rande der scheinbar niemals endenden Saga um Jonthan Kuminga hat sich das Antlitz der Warriors im Sommer tatsächlich nur wenig verändert. Mit Stephen Curry, Draymond Green und Jimmy Butler standen alle drei Starspieler bereits zuvor für die neue Saison unter Vertrag.

Einen kleinen Teil der Warriors-Identität verlor man dann aber doch: Kevon Looney, 2015 gedraftet und anschließend zweimaliger NBA-Champion (2018, 2022), entschied sich für einen Wechsel als Free Agent nach New Orleans. In Golden State war die Rolle des Big Man im vergangenen Jahr zunehmend kleiner geworden.

Auf der Zugangsseite blieb es dagegen lange Zeit dünn. Während andere Teams bereits ihren vollen Kader beisammen hatten, verfügten die Warriors noch bis Ende September über nur neun Spieler. Der Hintergrund: Weil man sich mit Jonathan Kuminga nicht auf eine Verlängerung seines ausgelaufenen Rookie-Vertrags einigen konnte und die Warriors kaum Gehaltsspielraum besitzen, stockten auch alle anderen Unterschriften. Zwar wurde bereits zu Beginn der Offseason kolportiert, dass man sich mit Ex-Boston-Big Al Horford und Guard De'Anthony Melton einig sei, trotzdem passierte erstmal nichts.

Erst Stunden vor der Deadline am 1. Oktober konnte die Einigung erzielt werden. Dann ging es schnell: die Verpflichtungen von Horford und Melton wurden bekanntgegeben, auch Payton II kehrte zurück.

Alle News zu den Golden State Warriors im Überblick.

Golden State Warriors: Alle Zu- und Abgänge im Überblick

Zugänge: Al Horford (Celtics), De'Anthony Melton (Nets)

Abgänge: Kevon Looney (Pelicans), Kevin Knox, Braxton Key

Golden State Warriors: Alle Spieler, Verträge und Gehälter

Golden State Warriors: Ausrichtung der Franchise

Vier Titel und Stephen Curry scheint immer noch nicht genug zu haben. Wie das so oft in einer NBA-Offseason passiert, machten auch diesmal Bilder vom Warriors-Point-Guard via Social Media die Runde. Von der besten Form seines Lebens war die Rede. Wenngleich man daran mit 37 Jahren durchaus Zweifel haben dürfte, teaserte auch Currys Personal Trainer an: "Er führt die Übungen mit einer Menge Disziplin aus. Man wird die Resultate in ein paar Wochen sehen, wenn er spielt."

Trotz seines - für einen Guard - stattlichen Alters, will es Curry nochmal wissen. Schuld daran ist freilich auch die Renaissance, die die Warriors in der vergangenen Saison nach dem Trade von Jimmy Butler erlebten. In der finalen Phase der regulären Saison zählte man zu den fünf besten Teams der Liga. In Runde eins der Playoffs schaltete man dann auch die zweitplatzierten Houston Rockets aus. Schluss war erst als sich Curry am Knöchel verletzte und nahezu die komplette Serie gegen Minnesota verpasste.

Gesundet und mit ein paar neuen Gesichtern, wie Veteran Al Horford und Bruder Seth, wollen Stephen Curry und Co. nochmal einen Titel-Run hinlegen. Sollte man an den Zahlen des letzten Saisondrittels 2024/25 anknüpfen, gäbe es durchaus ein paar Argumente auf der eigenen Seite: In den 31 Spielen stellte man mit mit einem Defensivrating von 109 die beste Verteidigung der Liga. Das Net-Rating von +9,4 rangierte auf dem dritten Platz - nur hinter Boston und dem späteren Champion OKC.

Golden State Warriors: Wo liegen die Schwächen?

37, 36, 35 - so alt sind die Schlüsselspieler der Warriors, Curry, Butler und Green. Alle drei dürften auch im hohen Basketballalter noch großen Einfluss auf das Spiel haben. Klar ist aber auch: nach zehn, 15 Jahren schwindet Spitzigkeit zugunsten von Erfahrung. Im Duell mit den jungen, besonders athletischen Herausforderern im Westen könnte das zu Problemen führen.

Darüber hinaus sind Spieler in dieser Dekade des Lebens durchaus anfälliger für Verletzungen. Der Ausfall Currys in den vergangenen Playoffs sorgte de facto für das Saisonaus. Zwar kann freilich kein NBA-Team das Fehlen ihres Starspielers kompensieren, jedoch geht es hier um die Wahrscheinlichkeit dieses Falls. Seither dürfte sich das Verletzungsrisiko zumindest nicht reduziert haben.

Golden State Warriors: Prognose

Nachdem Jimmy Butler die Warriors in der vergangenen Saison verstärkt hatte, hauchte er dem Team aus Kalifornien neues Leben ein. Dabei waren gemeinsame Trainingseinheiten zu diesem Zeitpunkt nur am Rande des Saisonalltags möglich. Mit einer langen Offseason im Rücken dürfte das gegenseitige Verständnis gewachsen sein. Wenngleich in der Zusammenstellung verspätet, gehen die Warriors auch insgesamt mit nur geringen Anpassungen in die neue Saison.

Das größte Laster dürfte das Alter der wenigen Leistungsträger sein. Will man in den Playoffs noch über Restenergie verfügen, dürfte in der regulären Saison hier und da die Rotations- beziehungsweise Load-Management-Maschine angeschmissen werden. Der Heimvorteil ist so eher unrealistisch. Prognose: Platz 5 im Westen.

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