Klare Sache für den Top-Favoriten: Serbien überrollt Estland
Mit einem klaren 98:64-Erfolg über Estland ist Serbien furios in die EuroBasket 2025 gestartet. Das Team um Nikola Jokic feierte dabei den höchsten EM-Sieg seiner Geschichte und stellte mit 32 Assists den eigenen Rekord ein. Von Beginn an dominierten die Serben beide Enden des Feldes und ließen dem Außenseiter keinerlei Chance.
Jokic selbst glänzte mit einem beinahe Triple-Double (11 Punkte, 10 Rebounds, 7 Assists) und dirigierte die Offensive nach Belieben. Unterstützt wurde er von einem ausgeglichenen Kader um Topscorer Nikola Jovic (18), der Estland über die gesamte Spielzeit hinweg kontrollierte. Der 34-Punkte-Erfolg war zudem einer der höchsten Siege in der jüngeren EM-Geschichte und ein klares Statement der Serben gleich zum Auftakt.
Markkanen führt Gastgeber Finnland zum knappen Sieg
Ein stark aufgelegter Lauri Markkanen hat Finnland im skandinavischen Duell den erhofften Auftakterfolg beschert. Der NBA-All-Star erzielte 28 Punkte, griff sechs Rebounds ab und führte sein Team zu einem hart erkämpften 93:90-Sieg gegen Schweden. Besonders im vierten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Schweden zwischenzeitlich sogar in Führung gingen. Doch Finnland behielt in den entscheidenden Minuten die Nerven und sicherte sich den knappen Erfolg.
Neben Markkanen überzeugte auch Edon Maxhuni mit 15 Punkten, während Sasu Salin sieben Assists beisteuerte. Bei den Schweden ragte Guard Ludvig Hakanson heraus, der mit 28 Zählern und fast perfekter Dreierquote (6/7) sein Team lange im Spiel hielt. Unterstützung erhielt er von Viktor Gaddefors (15) und Simon Birgander (12).
Türkei schockt Lettland - Sengün glänzt beim Auftakt
Vor ausverkaufter Halle in Riga hat die Türkei zum Start in die EuroBasket 2025 ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Gastgeber Lettland siegte das Team von Ergin Ataman souverän mit 93:73 und stellte vor allem in der zweiten Halbzeit die Weichen auf Erfolg. Cedi Osman (20 Punkte) und Shane Larkin (15) trafen in den entscheidenden Momenten, während Kenan Sipahi mit 19 Punkten und fünf Dreiern seine beste EM-Partie ablieferte.
Schlüsselspieler war jedoch Alperen Sengün, der nur knapp ein Triple-Double verpasste (16 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) und die türkische Offensive anführte. Defensiv überzeugte das Kollektiv um Ercan Osmani, der Kristaps Porzingis auf magere 10 Zähler bei schwacher Quote hielt. Mit 15 von 25 getroffenen Dreiern präsentierte sich die Türkei brandgefährlich von außen und unterstrich ihre Ambitionen für das Turnier.
Portugal feiert ersten EM-Sieg seit 2007 - Queta überragt
Historischer Erfolg für Portugal: Beim 62:50 gegen Tschechien gelang der erste EuroBasket-Sieg seit 18 Jahren. Überragender Mann war NBA-Champion Neemias Queta, der mit 23 Punkten, 18 Rebounds und 4 Blocks dominierte und den Grundstein für den Auftaktcoup legte. Die Portugiesen erzwangen 19 Ballverluste der Tschechen.
Litauen gewinnt angeführt von Valanciunas souverän
Bester Scorer der Litauer war Jonas Valanciunas mit 18 Punkten und neun Rebounds in nur 21 Minuten. Zu überzeugen wusste auch Bayerns neuer Point Guard Rokas Jokubaitis (12, 6 Assists), der allerdings im vierten Viertel mit Foulproblemen einige Zeit auf der Bank verbringen musste.
Die Litauer zogen im dritten Viertel auf bis zu 20 Punkte weg, doch die Briten steckten lange nicht auf, bevor es in den letzten Minuten doch noch deutlich wurde. Erstaunlich dabei: Litauen versenkte nur zwei ihrer 19 Versuche aus der Distanz (GB: 8/30). Für den krassen Außenseiter sammelte Akwasi Yeboah (15) die meisten Punkte.
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