Mit 122:88 setzten sich die Nuggets sehr deutlich gegen New Orleans durch, das dritte Viertel gewann der Champion von 2023 mit 39:11, sodass Jokic im vierten Viertel gar nicht mehr das Feld betreten musste - eine Seltenheit für den Joker.
In 27 Minuten reichte es dennoch zu 21 Punkten (10/15 FG), zwölf Rebounds und zehn Assists, womit Jokic im vierten Spiel sein viertes Triple-Double der Saison verbuchen konnte. Vor ihm gelang dies nur Oscar Robertson (1960/61) und Ex-Mitspieler Russell Westbrook (20/21, ebenfalls 4).
Jene beiden sind auch noch die einzigen, die vor Jokic in der ewigen Bestenliste stehen, wobei der dreifache MVP mit nun 171 Triple-Doubles vermutlich noch in dieser Saison Robertson überholen wird (167). Der noch aktive Westbrook steht bei 203 Triple-Doubles.
Nuggets-Offense verbessert
Über die vier Spiele verbucht der Center durchschnittlich 20,3 Punkte, 14,5 Rebounds, 11,3 Rebounds sowie 2,0 Steals im Schnitt, dabei trifft Jokic 57,3 Prozent seiner Würfe. Davon profitieren auch die Nuggets, die nach der Auftaktniederlage nach Verlängerung in San Francisco drei Spiele in Serie gewinnen konnten.
Gleichzeitig ist es in dieser Saison nicht nur Jokic, der glänzen kann. Der Serbe lobte dafür auch Coach David Adelmann. "Er coacht ein bisschen europäisch. Wer auch immer gut spielt, bleibt auf dem Feld", erklärte Jokic und auch der Coach selbst zeigte sich zufrieden. "Der Ball ist gelaufen, wir hatten 40 Assists. Das ist eine tolle Zahl, vor allem, wenn man nur 33 Prozent seiner Dreier trifft."
Für die Nuggets geht es in der Nacht auf Samstag im NBA Cup weiter, dann sind Jokic und Co. bei den Portland Trail Blazers zu Gast. Es folgen vier Heimspiele gegen Sacramento, Miami, Golden State sowie die Indiana Pacers.
Folge basketball-world.news auf Instagram