OKC kassiert bittere Pleite gegen Charlotte
Nach ihrem 24-1-Start kommt der amtierende Champ immer mehr ins Straucheln. Nach der 27-Punkte-Niederlage (!) gegen die Hornets stehen sie nun nur noch bei einer Bilanz von 30-7 und können sich die 70-Siege-Saison damit höchstwahrscheinlich abschminken.
Bereits zum Spielbeginn waren die Hornets dem Heimteam mit 21:9 enteilt, dank eines starken Ajay Mitchell (10 Punkte im ersten Viertel) schaffte OKC zunächst aber wieder den Anschluss. Im zweiten Viertel schwang das Momentum jedoch sofort wieder in Richtung der Gäste, die eine 17-Punkte-Führung mit in die Pause nahmen und diese nach drei Vierteln sogar auf +28 ausgebaut hatten.
Für die Thunder lief dabei offensiv kaum etwas zusammen. Sie blieben das erste Mal in dieser Saison unter 100 Punkten und trafen als Team nur magere 36,6 Prozent aus dem Feld. Shai Gilgeous-Alexander war mit 21 Punkten noch bester Werfer und konnte immerhin seinen Streak aus mittlerweile 108 20-Punkte-Spielen in Serie halten, der MVP traf jedoch nur 7/21 seiner Würfe.
Bei den Hornets, die stark aus dem Feld (53,2 Prozent) und von Downtown (51,4 Prozent bei 37 Versuchen) trafen, war Brandon Miller mit 28 Punkten der beste Werfer. Rookie Kon Knueppel steuerte 23 Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists bei, Miles Bridges kam auf ein Double-Double (17 Punkte, 11 Rebounds).
Gebeutelte Nuggets gewinnen OT-Krimi gegen Philly
Was für ein Spiel in der Stadt der brüderlichen Lieben. Zur Freude der Fans legte Joel Embiid zum vierten Mal in seinen vergangenen acht Spielen mindestens 30 Punkte auf (32, um genau zu sein), am Ende war er jedoch auch der tragische Held bei der Niederlage in der Overtime.
Aber alles der Reihe nach. Die Nuggets, die ohne Nikola Jokic, Jamal Murray, Aaron Gordon und Christian Braun ranmussten, lieferten den Sixers über 48 Minuten lang einen heißen Kampf, in dem sich kein Team je zweistellig absetzen konnte. Am Ende der regulären Spielzeit gingen die Nuggets dank fünf schneller Punkte von Bruce Brown in Führung, ein Dreier von VJ Edgecombe und ein Laypup von Tyrese Maxey besorgten aber die Overtime.
Dort ging es wieder hin und her, ehe Brown in den Schlusssekunden die Verantwortung übernahm. Er zog im Fastbreak zum Korb und setzte zum Layup an, Embiid stieg zum Block hoch, war aber eine Millisekunde zu spät und bekam den Goaltending-Pfiff, der schließlich die Niederlage der Sixers besiegelte.
Brown erzielte insgesamt 19 Punkte, bester Werfer war jedoch Guard Jalen Pickett, der mit 29 Punkten einen neuen Karrierebestwert aufstellte. Neben Embiid glänzte Maxey für Philly mit 28 Zählern, Edgecombe kam auf 17 Punkte, acht Rebounds und neun Assists.
Knicks chancenlos gegen Pistons
Im Rennen um die Ostkrone haben die Pistons den Knicks einen ordentlichen Seitenhieb verpasst. Vor heimischem Publikum ließen Cade Cunningham (29 Punkte, 13 Assists) und Co. den Conference-Finalisten aus dem Vorjahr überhaupt keine Chance. Sie dominierten die Knicks in der Zone (52 zu 34) sowie an den Brettern (44 zu 30) und hatten die Partie bereits nach drei Vierteln entschieden.
Jalen Brunson war mit 25 Zählern bester Werfer der Knicks, ansonsten ging bei den New Yorkern offensiv kaum etwas zusammen. OG Anunoby und Karl-Anthony Towns kamen zusammen auf elf Punkte. Für die Knicks war es bereits die vierte Niederlage in Serie. Der Deutsche Ariel Hukporti kam in neun Minuten Spielzeit auf zwei Punkte.
Warriors verlieren wilde Partie gegen Clippers
Eine bittere, wenn auch deutlich knappere Niederlage kassierten auch die Warriors. Gegen die formstarken Clippers war es Kris Dunn, der die Entscheidung in der Schlussminute an der Freiwuflinie besorgte, nachdem er zuvor von Stephen Curry (27 Punkte) gefoult wurde. Für den Scharfschützen war es das sechste Foul, wodurch er zum ersten Mal seit 2021 ausfoulte und seinem Team so in der entscheidenden Phase nicht mehr helfen konnte.
Zuvor hatte Curry die Seinen mit zwei Dreiern in Serie wieder in Schlagdistanz gebracht, die zu allem Überfluss auch noch auf Steve Kerr verzichten mussten, der im vierten Viertel nach einer lautstarken Beschwerde ejected wurde. So war es am Ende Jimmy Butler (24 Punkte), der die Chance auf den Sieg hatte, sein Wurf verpasste jedoch.
Bei den Clippers scorte die gesamte Starting Five zweistellig, angeführt wurden sie dabei von Kawhi Leonard (24) und Rookie Kobe Sanders (20).
Ex-Warrior Kevin Durant hat derweil sein Ex-Team Phoenix mit einem Gamewinner versenkt und ihnen anschließend ein paar nette Worte mit auf den Weg gegeben.
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