Athen aus EuroLeague ausgeschieden
Mit nur 33 Punkten erlebte Panathinaikos Athen im EuroLeague-Halbfinale gegen Fenerbahce Istanbul eine erste Halbzeit zum Vergessen. Aus Sicht von Teambesitzer Dimitris Giannakopoulos trugen daran allerdings auch die Unparteiischen eine Mitschuld.
In der Pause konfrontierte der Grieche sichtlich aufgebracht Schiedsrichter Carlos Peruga auf dessen Weg in die Kabine. Doch selbst als dieser im Trakt verschwunden war, setzte Giannakopoulos seine Schimpftirade weiter fort. Diese galt nun den anwesenden EuroLeague-Funkionären, darunter auch CEO Paulius Motiejunas. Vereinspersonal sowie die Security versuchten vehement und vergeblich den 51-Jährigen zu beruhigen.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Besitzer von Panathinaikos Athen negativ auffällt. Bereits nach Spiel 2 im Viertelfinale gegen Anadolu Efes ließ sich Giannakopoulos zu beleidigenden Aussagen gegenüber den Schiedsrichtern via Social Media hinreißen. Die Liga sanktionierte ihn später mit einer Strafe über 100.000 Euro.
Sportlichen Einfluss schien der Ausbruch allerdings nicht zu haben. Wenngleich Panathinaikos kurz nach der Pause den Rückstand auf einen Punkt verkürzte, schafften es die Griechen nicht, selbst in Führung zu gehen. Am Ende musste man sich mit 82:76 geschlagen geben.
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