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Power Ranking: Gnadenloser Westen - Schröder mit Kings abgeschlagen

kicker

30. Brooklyn Nets

Vorjahr: 26-56 (Platz 12 im Osten)

Besitzer Joe Tsai sagte alles, ohne alles zu sagen. Statt ihre fünf Picks im vergangenen Draft zu bündeln, zu traden, pickten die Nets… fünf Mal. Das Team sei also sehr jung. Zudem habe Brooklyn 2026 nur einen Pick und der solle natürlich möglichst gut ausfallen. Die Strategie? Könne man sich vorstellen. Siege stehen also eher nicht ganz oben auf der Agenda. Umso mehr dafür, welcher der drei neuen Playmaker, Egor Demin, Nolan Traore und Ben Saraf, dauerhaft einen positiven Beitrag mit Ball in der Hand leisten kann.

Die Offseason der Nets

29. Utah Jazz

Vorjahr: 17-65 (Platz 15 im Westen)

Ace Bailey wollte nicht. Die Jazz wollten. Also musste Bailey - und mittlerweile scheint auch alles in Ordnung zu sein. Utah musste gambeln. Bailey besitzt riesiges Potenzial, wenn auch kein sicheres. Entsprechend darf er sich wie die anderen Jungen - beispielsweise Keyonte George ohne Isaiah Collier - ausprobieren. Sofern es seine Knieprobleme direkt zulassen. Der Fokus liegt auf Entwicklung, nicht auf Siegen. Bliebe die Frage, ob Utah Lauri Markkanen tradet.

Die Offseason der Jazz

28. Washington Wizards

Vorjahr: 18-64 (Platz 15 im Osten)

Auch die Wizards wollen weiter sehen, wen sie da haben. Alex Sarr, Nummer-2-Pick 2024, steht weiter am Anfang seiner Entwicklung. Gleiches gilt für Tre Johnson, der als sechster Picker 2025 Scoring aus dem Backcourt bringen soll. Ebenso für Bilal Coulibaly und Bub Carrington. Es klingt eintönig, doch auch die Wizards legen den Fokus auf Entwicklung. Auch mit Blick auf Cam Whitmore, der in Houston massives Scoring-Potenzial andeutete, das er nun wohl ausleben darf.

Die Offseason der Wizards

27. Charlotte Hornets

Vorjahr: 19-63 (Platz 14 im Osten)

Wie viele Spiele macht LaMelo Ball? Als der Point Guard letztmals mehr als 50 Partien absolvierte, hatten die Hornets eine positive Bilanz. Das ist drei Jahre her. Ein wenig fehlten zuletzt Ernsthaftigkeit und Gesundheit. Brandon Miller verpasste beispielsweise einen Großteil der Saison. Kann er an sein vielversprechendes Rookie-Jahr anknüpfen - und wie fügt sich Kon Knueppel, Charlottes neueste Rookie-Hoffnung, ein? Auf der Fünf klafft ein Loch. Dafür stieß mit Collin Sexton einer dazu, der kreieren kann, wenn Ball pausiert.

Die Offseason der Hornets

26. New Orleans Pelicans

Vorjahr: 21-61 (Platz 14 im Westen)

Zion Williamson geht zweidimensional fit in die Saison: Er ist ist spielfähig und wirkt austrainiert. Hervorragende Nachrichten für New Orleans. Die Frage nach dem Verfallsdatum des Glücks bleibt jedoch. Dass die Pelicans mit Jordan Poole und Rookie Jeremiah Fears und vorläufig ohne Dejounte Murray (Reha nach Achillessehnenriss) keinen Point Guard haben, der Struktur verleiht, macht Zion noch wichtiger. Bleibt er fit? Rookie Derik Queen kehrt nach seiner Handgelenksverletzung in der Summer League wohl rund um den Saisonstart zurück. Trey Murphy sollte von Anfang fit sein. Talent haben die Pelicans - jedoch ebensoviele Fragezeichen.

Die Offseason der Pelicans

25. Chicago Bulls

Vorjahr: 39-43 (Platz 10 im Osten)

Chicago hat eine Richtung. Die Bulls haben sich verjüngt und wollen schnell spielen (vergangene Saison hatten sie die zweihöchste Pace). Durch Josh Giddeys Verlängerung haben sie zudem Planungssicherheit. Auf die Lottery schielt Chicago aus Prinzip nicht. Entwickeln wollen (und müssen) die Bulls dennoch, gerade Rookie und Ex-Ulmer Noa Esengue. Matas Buzelis scheint sein zweites Jahr noch einmal verbessert anzugehen. Chicago könnte aufregend sein, hat für den ganz großen Run jedoch zu viele Lücken.

Die Offseason der Bulls

24. Sacramento Kings

Vorjahr: 40-42 (Platz 9 im Westen)

Zach LaVine. Domantas Sabonis. DeMar DeRozan. Dennis Schröder. Malik Monk. Individuell besitzen die Kings Offensivtalent. Nur wie soll es gemeinsam funktionieren, wenn nahezu alle - LaVine und Monk sind immerhin gute Schützen, Sabonis hat sich verbessert - entweder in der Zone oder um sie herum operieren wollen, wenn es sich fast ausschließlich um On-Ball-Talent handelt? Russell Westbrook löst das Staupotenzial nicht auf. Dass Sabonis und der kürzlich verlängerte Keegan Murray wochenlang ausfallen, hilft nicht. Dazu erfordert die Vorstellung einer soliden Defense einige Fantasie. Wer verteidigt außer Schröder?

Die Offseason der Kings

23. Phoenix Suns

Vorjahr: 36-46 (Platz 11 im Westen)

Die schlechten Jahre sind vorbei. Willkommen zu den schlechten Jahren. Phoenix beendete das Experiment Booker-Beal-Durant, musste dafür aber einen hohen Preis Zahlen - ohne selbst einen ganz dicken Preis zu bekommen. Jalen Green könnte sich neben Devin Booker entwickeln, Dillon Brooks bringt endlich Defense auf dem Flügel. Mark Williams hinterlässt gesundheitlich Fragezeichen, Rookie Khaman Maluach muss erst in der Liga ankommen. Um die Playoffs sollten die Suns nicht wirklich mitspielen.

Die Offseason der Suns

22. Toronto Raptors

Noch ein schwer lösbares Puzzle. Einer Formel, die rund um die Zone immer wieder Platzangst verursachte, fügte Toronto Brandon Ingram hinzu, der gern aus der Mitteldistanz wirft. Wie gut die Raptors sein können, hängt auch von Immanuel Quickley ab, der vergangene Saison nur 30 Spiele absolvierte, als Point Guard, potenzieller Schütze und Offball-Waffe rund um den Perimeter extrem wertvoll ist. Findet Scottie Barnes die Balance aus Playmaking und Scoring vom Flügel, wird Toronto gefährlich. Talent ist vorhanden, nur wie gut findet es zusammen?

Die Offseason der Raptors

21. Indiana Pacers

In Spiel 7 der Finals ging nicht nur Tyrese Haliburtons Achillessehne kaputt. Indianas Wichtigster fällt für die gesamte Saison aus. Zudem entschied sich Miles Turner für Milwaukee, und plötzlich standen die Pacers ohne Starting Point Guard und -Center da. Nach TJ McConnells Verletzung - und auch so - soll Andrew Nembhard teils Haliburton ersetzen, bringt jedoch nicht dasselbe Organisationstalent mit. Auf der Fünf ist Isaiah Jackson nach seinem Achillessehnenriss zurück. Zudem kam Jay Huff. So bleibt Indiana solide, und könnte dennoch ein Sabbatjahr einlegen.

Die Offseason der Pacers

20. Portland Trail Blazers

Zufrieden geben will sich Portland mit einem Platz knapp außerhalb des Play-in offensichtlich nicht mehr. Jrue Holiday zu holen und dafür Anfernee Simons abzugeben, dient als Indiz. Gleichzeitig schafft das Platz für Scoot Henderson, der allerdings erst einmal verletzt fehlt. Defensiv dürften die Blazers noch unangenehmer sein als im vergangenen Jahr. Mit Holiday, Toumani Camara, der kurz vor Saisonstart einen neuen Vertrag unterschrieb, und Donovan Clingan haben sie drei exzellente Verteidiger. Fragen hinterlässt die Offense. Wie weit geht Deni Avdijas Wachstum?

Die Offseason der Trail Blazers

19. Philadelphia 76ers

Spielt er nun oder spielt er nicht? Längst zielt die Frage nicht mehr einzig auf Joel Embiid ab, der in der im letzten Preseasonspiel sein Debüt gab. Jared McCain verletzte sich im September am Daumen und verpasst den Saisonstart. Paul Georges Comebackzeitpunkt ist noch nicht klar. So bleibt es dabei: Theoretisch haben die Sixers wahnsinnig viel Potenzial. Nur treffen sich Theorie und Praxis bislang einfach zu selten. Tun sie es doch, wird Philly gefährlich. Auch wegen seines explosiven Backcourts um Tyrese Maxey. Wie viel kann Nummer-3-Pick VJ Edgecomb schon beitragen?

Die Offseason der 76ers

18. Memphis Grizzlies

Da kehrt Jaren Jackson Jr. nach seiner Zehen-OP deutlich früher als erwartet zurück, und schon folgt die Nachricht, dass Scotty Pippen Jr. (Zeh) wochenlang ausfällt. Damit fehlt der Guard wie Zach Edey, Brandon Clarke, womöglich auch Ja Morant zum Saisonstart. Im letzten Preseason-Spiel verletzte sich zudem Neuzugang Ty Jerome (Wade). Ob und wie lange er ausfällt, ist noch nicht klar. Vollständig haben die Grizzlies mit ihren jungen, athletischen Wings, einem herausragenden Defender (JJJ) und einem potenziell exzellenten Point Guard (Morant) Potenzial. Nur wann stehen wirklich alle zur Verfügung?

Die Offseason der Grizzlies

17. Miami Heat

Tyler Herros Verletzung versetzt Miami in der Startaufstellung ein Stück nach hinten. Ein Team, dessen Offense vergangene Saison mitunter arge Probleme hatte, muss zum Start auf seinen besten Scorer verzichten. Norm Powell, der von den Clippers kam, kann womöglich Abhilfe schaffen. Nikola Jovic’ Rolle sollte wachsen. Am Ende wirkt bei den Heat jedoch vieles vertraut. Sie sind gut, irgendwie aber nicht gut genug für ganz oben oder den direkten Playoff-Einzug.

Die Offseason der Heat

16. Boston Celtics

Vor wenigen Monaten durften die Celtics noch von mehreren Meisterschaften in Serie träumen. Nun wollten sie Geld sparen. Al Horford. Kristaps Porzingis. Jrue Holiday. Alle weg. Jayson Tatum sprintet zwar durch die Achillessehnen-Reha, fehlt aber sicher noch einige Monate. Boston pflegt die Ambivalenz. Mit Jaylen Brown, Payton Pritchard, Derrick White und auch Neuzugang Anfernee Simons gibt es viel Qualität. Gleichzeitig fehlt die Balance, auf den großen Positionen wohl auch die Qualität. Die Celtics können Richtung hintere Playoff-Platzierungen schielen - oder mittels eines weiteren Trades noch mehr Geld sparen und die Draftchancen verbessern.

Die Offseason der Celtics

15. Milwaukee Bucks

Nicht, dass es die Bucks nicht versuchen würden. Indem sie Damian Lillard entließen, schufen sie Raum, um Miles Turner zu verpflichten. Nur wie viele Vorteile bringt der ehemalige Pacer gegenüber dem nach LA gewechselten Brook Lopez? Mit Cole Anthony kam Scoring für die Bank. Insgesamt mangelt es aber weiter an Shooting, Scoring und Athletik. Und so steht Giannis Antetokounmpo wieder fast allein im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Playoffs dürften es sein, um den nächsten Titel sollten die Bucks so allerdings nicht spielen.

Die Offseason der Bucks

14. Dallas Mavericks

Was bastelt Jason Kidd da gerade? Im Laufe der Preseason stellte er seinen Top-Pick und gelernten Forward Cooper Flagg auf die Eins neben Klay Thompson, PJ Washington, Anthony Davis und Derek Lively. Dallas ist riesig. Aber woher kommt die Creation? Kann ein Rookie genügend Tische für die Vollstrecker rund um die Zone decken? Wie funktioniert die Offense? Defensiv dürfte Dallas vielen Probleme bereiten - und irgendwann kommt ja Kyrie Irving zurück.

Die Offseason der Mavericks

13. San Antonio Spurs

Dass De’Aaron Fox zum Saisonstart ausfällt, ist unangenehm. Eigentlich sollte der Point Guard schnellstmöglich Synergien mit Victor Wembanyama entwickeln. Andererseits ist die Saison lang genug. Denn San Antonio peilt die Playoffs an - was dank Wemby auch möglich ist. Zumal der Backcourt mit Fox, Stephon Castle und Nummer-2-Pick Dylan Harper einige Dynamik verspricht. Fragezeichen hinterlassen Shooting und Spacing. Bekommen die Spurs das in den Griff, sind sie maximal gefährlich. Zumal sie Wemby nun auch mehr als Initiator einsetzen wollen, damit er seine Anziehungskraft nutzt, um Räume für Mitspieler zu schaffen.

Die Offseason der Spurs

12. Golden State Warriors

Vor zehn Jahren wären die Warriors Mitfavorit. Nun könnten sie eine Starting Five auf den Weg bringen, die im Schnitt gut 35 Jahre alt ist. So oder so verursacht das Alter im Laufe der langen Saison womöglich Probleme. Zumal von der Bank Unterstützung, jedoch keine großflächige Entlastung kommt. Jonathan Kuminga sucht seine Rolle auch nach der Vertragsverlängerung. Spannend wird das Duo Draymond Green/Al Horford: zwei vielseitig verteidigende Bigs, von denen einer (Horford) vorne endlich das Feld breit machen kann.

Die Offseason der Warriors

11. Detroit Pistons

Mehr intrinsisches Entwicklungspotenzial als die Pistons hat kaum ein Team. Wenngleich Jaden Iveys Ausfall zum Saisonstart (Knie) schmerzt. Neben Cade Cunningham soll der Guard eigentlich Explosivität aus dem Backcourt liefern und den Druck auf Defenses erhöhen. Jalen Duren wuchs vergangenes Jahr als Rim-Protector. Schöpft er sein Potenzial weiter aus? Dazu kommt Ausar Thompson, bereits jetzt einer der besten Perimeter-Verteidiger der Liga, der nun erstmals einen ganzen Sommer Zeit hatte, um an seinem Spiel zu arbeiten. Setzt Cunningham seinen Weg zum Superstar fort, ist für Detroit sogar der Heimvorteil möglich.

Die Offseason der Pistons

10. Atlanta Hawks

Hatten die Hawks die beste Offseason der Liga? Kompliziert, aber sicherlich eine der vielversprechendsten. Als Ringbeschützer mit Wurf, der Raum für Jalen Johnson und Trae Young schaffen, zudem neben Onyeka Okongwu spielen kann, passt Kristaps Porzingis perfekt ins Konzept. Nickeil Alexander-Walker bringt zusätzliche Defense-Optionen. Überhaupt kann Coach Quinn Snyder diverse unterschiedliche Lineups basteln, die gegnerischen Teams unterschiedliche Problemstellungen präsentieren. Kombiniert mit einem Trae Young, der um einen neuen Vertrag spielt, könnte tatsächlich etwas Besonderes entstehen in Atlanta. Sofern (fast) alle fit bleiben…

Die Offseason der Hawks

9. Los Angeles Lakers

Nun fehlt LeBron James also erstmal. Ganz allein ist Luka Doncic damit nicht. Gleichzeitig kann er beweisen, was der Gewichtsverlust freisetzt. Denn wo Marcus Smart und Deandre Ayton durchaus Chancen eröffnen, ist wenig sicher bei den Lakers. Wie gut formiert sich die Defense ohne Dorian Finney-Smith? Kratzt Ayton mal wieder an seinem Potenzial? Erreich Luka einen MVP-Modus - und wie weit kann der das Team tragen? Gefährlich sind die Lakers, gerade mit LeBron, gleichzeitig gibt es ein paar Fragen zu klären, ehe sie zum engeren Contender-Kreis zählen.

Die Offseason der Lakers

8. Los Angeles Clippers

Es hätte so ein schöner Sommer sein können. Mit Bradley Beal, Chris Paul, John Collins und Brook Lopez erhöhten die Clippers Talentlevel und Vielseitigkeit. Dann begann die Kawhi-Aspiration-Saga. Ausgang ungewiss. Das Thema dürfte die Saison begleiten. Sportlich sollten die Clippers dennoch ganz oben dabei sein. James Harden garantiert fast eine gute Regular Season, dazu geht Leonard fit in die Saison, und die Clippers sind tief und talentiert besetzt. Der Heimvorteil ist selbst im starken Westen möglich.

Die Offseason der Clippers

7. Minnesota Timberwolves

Viel verändert hat sich nicht in Minnesota. Alexander-Walker ging, es kam kaum jemand. Umso wichtiger werden Rob Dillingham und Donte DiVincenzo, die Last vom immer noch unverzichtbaren, wenn auch noch älteren Mike Conley nehmen sollen und müssen. Ist Dillingham bereit? Minnesotas Mix aus physischer, ekliger Defense und einer Offense um einen der besten Spieler der Liga bleibt so oder so unglaublich gefährlich. Zumal Anthony Edwards weiter an Spiel und Körper gearbeitet hat. Ein tiefer Playoff-Run ist weiterhin möglich. Hoffnung setzt Minnesota außerdem in Terrence Shannon und Jaylen Clarke.

Die Offseason der Timberwolves

6. New York Knicks

Trotz Conference Finals schien es, als wäre bei den Knicks irgendwie irgendetwas schief gelaufen. Coach Tom Thibodeau musste gehen. Mike Brown kam und soll die Offense nun variabler gestalten - was ihm bereits in Sacramento gelang. Profitieren würden die Knicks, bei denen gerade in engen Spielen viel an Jalen Brunson hing. Auch zurecht. So gut ist der Point Guard nun mal. Mehr Variabilität könnte jedoch Mikal Bridges und OG Anunoby, womöglich sogar Karl-Anthony Towns noch ein Stück mehr entfesseln. Dann ist auch der Top-Seed im Osten keine Utopie.

Die Offseason der Knicks

5. Cleveland Cavaliers

Es begann so gut. Cleveland dominierte die Regular Season, war gegen Indiana - auch wegen Verletzungen - dann aber chancenlos. Dennoch regiert Vertrauen. Ty Jerome konnten die Cavs nicht halten, dafür kam Lonzo Ball. Spielt er regelmäßig, eine sehr gute Verpflichtung. Coach Kenny Atkinson vertraut seiner Philosophie. Dass De’Andre Hunter ein ganzes Trainincamp mit dem Team hatte, hilft. Dass Max Strus und Darius Garland zunächst verletzt fehlen, eher weniger. Mit Donovan Mitchell und Evan Mobley haben die Cavs zwei echte Stars - und damit erneut Chancen, am Ende der Regular Season im Osten weit bis ganz oben zu sehen.

Die Offseason der Cavaliers

4. Orlando Magic

Ein Deal genügt, und die Magic stehen plötzlich ganz oben? Nicht ganz. Durch Desmond Bane gewinnt Orlando viel. Gleichzeitig sammelten Franz Wagner und Paolo Banchero vergangene Saison wertvolle Erfahrungen. Beide bringen All-NBA-Potenzial mit. Nun gilt es, das auch zu entfesseln; und das ist, auch dank Bane, durchaus möglich. Die Magic sollten schneller spielen, schnell entscheiden, dann stellen sie womöglich eine solide bis gute Offense. Die Defense dürfte elitär bleiben und Orlando eventuell sogar bis in die Finals tragen.

Die Offseason der Magic

3. Houston Rockets

Hätte sich Fred VanVleet nicht das Kreuzband gerissen, Houstons Chancen auf einen Topseed stünden wohl noch ein bisschen besser. Nun dürfen wahrscheinlich Reed Sheppard und Amen Thompson als primäre Ballführende experimentieren. Kann klappen, kann etwas holpern. Tiefe, Defense und Talent sprechen dennoch für eine erneut starke Saison. Zumal mit Kevin Durant, der kurz vor Saisonstart verlängerte, nun endlich ein verlässlicher, eiskalter Scorer da ist. Knüpft Alperen Sengün halbwegs an die EuroBasket an, verschiebt sich der Bereich des Möglichen noch weiter nach oben. Wie sehr kann Houston die beiden Topteams ärgern?

Die Offseason der Rockets

2. Denver Nuggets

Denver schien sich eingebuddelt zu haben. Kaum Cap-Space. Kaum Picks. Kaum Spieler, die sie traden wollten. Dann fanden die Nets Michael Porter Jr. interessant und lösten damit eine Verkettung günstiger Umstände aus. Tauschpartner Cam Johnson sollte mit seinem Shooting, Cutting, seiner Defense und Fähigkeit, den Ring zu attackieren, perfekt passen. Dazu sind die Nuggets dank der Verpflichtungen von Bruce Brown, Tim Hardaway Jr. und Jonas Valanciunas plötzlich tief. Mehr Spielpartner für Nikola Jokic. Mehr Möglichkeiten, sich auch einmal auszuruhen. Denver wirkt so gut aufgestellt wie seit dem Meisterjahr nicht mehr.

Die Offseason der Nuggets

1. Oklahoma City Thunder

Im Normalfall erreichen Teams mit einer Meisterschaft ihren Höhepunkt. Die Thunder gewannen ihren Titel auf dem Weg zum Leistungsmaximum. Entsprechend groß bleibt das Potenzial. Jalen Williams’ Handgelenksverletzung, die ihn den Sommer sowie den Saisonstart kostet, stört. Chet Holmgrens Schulter, wegen der er die Preseason verpasste, ebenfalls. Gleichzeitig bringt vor allem der Big Man noch so viel Potenzial mit. Defensiv zählt er bereits zu den besten Ringbeschützern, offensiv ist in Jahr drei (!) noch vieles möglich. Gleiches gilt für J Dub, auch für Cason Wallace. Schlechter werden sollte der Champ nicht - vielleicht knackt er sogar die 70 Siege.

Die Offseason der Thunder

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