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Reload statt Rebuild: Wie die Heat in der Post-Butler-Ära neu angreifen

kicker

Miami Heat: Was wurde in der Offseason gemacht?

Der größte Schub kommt auf dem Flügel: Norman Powell (Trade von den Clippers) bringt verlässliches Three-Level-Scoring, Simone Fontecchio (Trade von den Pistons) zusätzliche Three-and-D-Qualität. Davion Mitchell blieb per 2-Jahres-Deal und stabilisiert die Point-of-Attack-Defense, Precious Achiuwa ergänzt als mobiler Big die Rotation. Im Draft angelte sich Miami mit Pick 20 Kasparas Jakucionis (Illinois). Ein talentierter Pick-and-Roll-Entscheider mit Größe und Feel, jedoch teils noch zu inkonstant in seiner Entscheidungsfindung.Bereits im Februar hatte der Butler-Trade den Weg in die Post-Jimmy-Ära geebnet, der Sommer vollendete den Umbau mit Abgängen von Kyle Anderson, Kevin Love, Haywood Highsmith und Duncan Robinson.

Miami Heat: Überblick Zu-/Abgänge

Zugänge: Norman Powell (Trade, Clippers), Simone Fontecchio (Trade, Pistons), Precious Achiuwa (Einjahresvertrag), Kasparas Jakucionis (Draft, Position 20)Verlängerungen: Davion Mitchell (2 Jahre), Keshad Johnson (Team-Option), Dru SmithAbgänge: Kyle Anderson (Trade, Jazz), Kevin Love (Trade, Jazz), Haywood Highsmith (Trade, Nets), Duncan Robinson (Sign-and-Trade, Pistons)

Miami Heat: Ausrichtung der Franchise

Die Heat setzen auf einen kontrollierten Reload um Bam Adebayo und Tyler Herro: Mehr Shooting und Shotmaking (Powell, Fontecchio), bessere Perimeter-Defense (Mitchell, Wiggins, Fontecchio) und wichtige Entlastung für Adebayo (Achiuwa). Spannend: Kel’el Ware’s Sprung im zweiten Jahr kann die Frontcourt-Power anheben, als Rim Protector neben Adebayo und als vertikale Zielstation. In kleinen Lineups sorgen Powell/Herro für Creation, mit Jakucionis wächst eine mittel- bis langfristige On-Ball-Option heran.

Eine Kernaufgabe aus 2024/25 bleibt: Spiele sauber schließen. Miami verlor auffallend oft nach Führungen. Sie neue Wing-Firepower und ein klareres Ballhandling-Gerüst sollen genau dort Stabilität bringen.

Miami Heat: Wo liegen die Schwächen?

Abseits von Herro und Powell muss sich verlässliche Crunch-Time-Creation erst bewähren. Im Frontcourt ruht viel auf Adebayo und Ware. Entscheidend wird, dass beide fit bleiben. Achiuwa bringt zwar zusätzliche Tiefe, doch reicht das? Zudem braucht der neue Mix etwas Anlaufzeit: Rollen, Rotationen und Closing-Lineups werden sich in den ersten Wochen einpendeln müssen.

Miami Heat: Die Prognose

Miami bleibt das, was die Franchise in den letzten Jahren ausgezeichnet hat: unangenehm, diszipliniert und schwer auszurechnen. Der Kader ist ausgeglichener geworden, die Defense wieder bissiger, und mit Powell sowie Fontecchio gibt es mehr konstantes Scoring von außen. Entscheidend wird sein, ob Tyler Herro als primäre Offensivoption die neue Verantwortung tragen kann und Bam Adebayo offensiv weiter an Aggressivität zulegt.

Wenn die Integration der Neuzugänge gelingt und Kel’el Ware tatsächlich den erwarteten Sprung macht, können die Heat im Osten wieder Richtung Platz 5-7 vorstoßen. Für den großen Wurf fehlt aber wohl weiterhin der Superstar-Faktor, den Jimmy Butler über Jahre geliefert hat. In Summe wirkt der "Reload" gelungen.

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