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Sabally enttäuscht bei Mercury-Pleite - Fever stoppen Aces um MVP Wilson

kicker

Lynx drehen nach der Pause auf - Sabally bleibt blass

Die Minnesota Lynx entschieden Spiel 1 gegen die Phoenix Mercury mit 82:69 für sich und nutzten vor allem eine dominante zweite Halbzeit. Courtney Williams (23 Punkte) und Kayla McBride (21) trafen in den entscheidenden Momenten, Napheesa Collier steuerte 18 Zähler und 9 Rebounds bei.

Phoenix führte zur Pause noch mit sieben Punkten und dominierte bis dahin die Zone (42 von 47 Punkten in der Zone). Nach dem Seitenwechsel brach das Offensivspiel jedoch ein: Nur noch 22 Punkte gelangen den Mercury in Hälfte zwei, davon nur sieben in der Zone. Besonders enttäuschend verlief die Partie für Deutschlands Star Satou Sabally: Die WNBA-All-Star-Spielerin wurde bei nur 10 Punkten gehalten und konnte das Spiel nicht wie gewohnt prägen.

Für Minnesota war es bereits der vierte Sieg im fünften direkten Duell der Saison. Phoenix muss nun in der Nacht auf Mittwoch in Minneapolis dringend antworten, bevor die Serie nach Arizona wechselt.

Fever überrollen Aces - Mitchell stiehlt MVP Wilson die Show

Im zweiten Halbfinale sorgten die Indiana Fever für eine faustdicke Überraschung: Ein 89:73-Sieg in Las Vegas stoppte die 16-Spiele-Siegesserie der Aces. Kelsey Mitchell explodierte mit einem Playoff-Karrierebestwert von 34 Punkten (12/23 FG, 4/6 3P) und führte die Fever zu ihrem ersten Semifinal-Sieg seit 2015.

Indiana schloss das dritte Viertel mit einem 11:0-Lauf ab und zog auf +14 davon. Die Aces fanden keinen Weg zurück. Odyssey Sims (17 Punkte) und Natasha Howard (12 Punkte, 11 Rebounds) unterstützten Mitchell, während Las Vegas trotz MVP A’ja Wilsons Double-Double (16 Punkte, 13 Rebounds) nur 40,8 Prozent aus dem Feld traf. Jackie Young kam auf 19 Zähler, konnte das Spiel aber ebenfalls nicht drehen.

Besonders bitter für Las Vegas: Der Coup der Fever kam trotz einer langen Verletztenliste ohne Stars wie Caitlin Clark und Sophie Cunningham. Für die Aces gilt es nun, den Heimvorteil in der Nacht auf Mittwoch zurückzugewinnen.