Für Dennis Schröder sind Trade-Gerüchte nichts Neues. Der 32-Jährige stand im Laufe seiner Karriere bereits bei zehn NBA-Teams unter Vertrag und wurde siebenmal getradet. Angesprochen auf mögliche Auswirkungen der aktuellen Spekulationen rund um die Sacramento Kings reagierte Schröder nach der Partie bei den Cleveland Cavaliers entsprechend deutlich.
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"Wie ich immer sage, ich gebe nichts darauf", sagte Schröder offen. "Ich genieße jeden einzelnen Tag in der NBA und nehme nichts als selbstverständlich. Am Ende des Tages ändert sich nichts, wir spielen Basketball, wir bekommen unser Gehalt, und wir sind immer noch einer von 400 Spielern in dieser Liga."
Parallel dazu taucht Schröders Name aktuell im Umfeld der Orlando Magic auf. Orlando soll sich vor der Trade Deadline nach einem verlässlichen Backup-Point-Guard umsehen und in diesem Zusammenhang bereits bei den Kings angefragt haben. Schröders Erfahrung sowie seine eingespielte Zusammenarbeit mit den Wagner Brüdern und Tristan da Silva aus der deutschen Nationalmannschaft gelten als mögliche Faktoren, die ihn für die Magic interessant machen.
21 Punkte von der Bank
Sportlich zeigte Schröder in Cleveland eine starke Leistung. In 31 Minuten von der Bank erzielte er 21 Punkte, konnte die Niederlage der Kings jedoch nicht verhindern. Sacramento steht nach der Pleite bei einer 12-34-Bilanz und hat aktuell deutlichen Rückstand auf die Play-In-Plätze im Westen.
Nach der Partie lobte Schröder insbesondere Domantas Sabonis, der nach der Pause in die Startformation rückte und mit 24 Punkten und 16 Rebounds überzeugte. "Große Energie. Genau das brauchen wir von ihm", sagte Schröder. "Wenn er das Tempo pusht, defensiv Stops holt und am Block aggressiv ist, gibt uns das jeden Abend eine Chance zu gewinnen."
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